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Zweiter Bauabschnitt der Triangel

Ende Februar soll es losgehen

Ochtrup

Mit Schwung den Schnee weggeschippt: Landrat Dr. Martin Sommer, Ochtrups Bürgermeisterin Christa Lenderich und ihre Kollegen aus Rheine, Wettringen und Neuenkirchen sowie Vertreter des Kreises und des bauausführenden Unternehmens sind am Freitag an einem Knotenpunkt auf der Triangel in Neuenkirchen zusammengekommen. Die Arbeiten am zweiten Abschnitt des Projekts sollen demnächst starten.

wn

Spatenstich im Schnee mit (v.l.) Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann (Rheine), Landrat Dr. Martin Sommer, Bürgermeister Wilfried Brüning aus Neuenkirchen, Bürgermeister Berthold Bültgerds aus Wettringen, Bürgermeisterin Christa Lenderich aus Ochtrup und Alexander Meyer vom Bauunternehmen Dieckmann aus Osnabrück. Foto: Dorothea Böing

Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt des Triangel-Projekts starten in Kürze: Landrat Dr. Martin Sommer, Ochtrups Bürgermeisterin Christa Lenderich und ihre Kollegen aus Rheine, Wettringen und Neuenkirchen sowie Vertreter des Kreises und des bauausführenden Unternehmens sind am Freitag an einem Knotenpunkt auf der Triangel in Neuenkirchen zusammengekommen. Dort haben sie zum Spaten gegriffen, um das Baufeld schon einmal vom Schnee freizuräumen.

Laut einer Pressemitteilung des Kreises rechneten alle Beteiligten angesichts des Wetters damit, dass die ersten Schritte des zweiten Bauabschnitts Ende des Monats in Angriff genommen werden können. Dann wird im Stadtgebiet Rheine über Neuenkirchen und Wettringen Richtung Ochtrup gestartet. Ziel ist es, den umgebauten Bahntrassenradweg spätestens Ende November freizugeben.

Die Bauauftragssumme für den rund 20 Kilometer langen zweiten Abschnitt liegt nach Angaben des Kreises bei 1,7 Millionen Euro brutto. Hinzu kommen Kosten für das Brückenbauwerk bei Rheine und die Beleuchtung mit zum Teil adaptiven Solarleuchten. Insgesamt liegen die Kosten bei etwa 2,85 Millionen Euro brutto. 70 Prozent werden auf Beschluss des Deutschen Bundestages durch das Bundesumweltministerium über die Initiative „Klimaschutz durch Radverkehr“ getragen. Die Eigenmittel in Höhe von 30 Prozent der Gesamtkosten teilen sich Kreis und Kommunen.

Der heutige Radweg soll nach Abschluss der Arbeiten teilweise breiter, die vorhandene Asphaltdecke zum Teil erneuert und eine qualitätvolle Wegedecke für den schnellen Radverkehr erstellt sein. Es werden insgesamt 63 Knotenpunkte umgebaut, davon 16 jeweils in Rheine und Ochtrup, 13 in Neuenkirchen und 18 in Wettringen. Dabei reichen die Umbaumaßnahmen von einfachen Markierungs- und Beschilderungsmaßnahmen über aufwendige Umbauten mit Berliner Kissen, Begrenzungspfählen und dem Austausch von Asphaltdecken durch Pflasterbeläge bis hin zum Neubau von Querungshilfen, so etwa in Wettringen und Ochtrup.

Zeitweilig müssen bestimmte Abschnitte der Triangel gesperrt werden, teilt der Kreis weiter mit. Umleitungsstrecken werden vor Ort ausgeschildert und sind auch in Plänen auf der Internetseite des Kreises unter den Informationen des Umwelt- und Planungsamtes zur Triangel einsehbar.

„In der Gemeinde Wettringen und in der Stadt Och­trup wurden schon bedeutende Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Triangel umgesetzt“, wird Landrat Sommer in der Pressemitteilung des Kreises zitiert. Er erinnerte unter anderem daran, dass die Stadt Ochtrup bereits Ende 2019 ein bis dato unbefestigtes Teilstück auf einer Länge von zwei Kilometern mit einer Asphaltdecke versehen und die Knotenpunkte für einen bevorrechtigten Radverkehr umgebaut hat.

Der erste Bauabschnitt der Triangel zwischen Rheine und Steinfurt kann indes voraussichtlich im März als erste Veloroute im Kreis Steinfurt freigeben werden.

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