Diese Regeln gelten ab Sonntag im Kreis Borken

Bundesnotbremse außer Kraft

Gronau/Kreis Borken

Am Freitag, 14. Mai, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Borken am fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Damit fällt der Kreis Borken ab Sonntag (16. Mai) nicht mehr unter die aktuell nach dem Infektionsschutzgesetz geltende Bundesnotbremse. Damit gelten ab Sonntag die Regelungen der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, die bei einer Inzidenz von unter 100 einige Erleichterungen und Lockerungen für das Kreisgebiet mit sich bringen.

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Außengastronomie ist ab Sonntag wieder zulässig. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/

Die neue Verordnung des Landes differenziert je nach Inzidenzwerten in zwei Stufen: In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind die Regelungen der ersten Stufe zu beachten, die zweite Stufe gilt ab einer Inzidenz unter 50.

Für den Kreis Borken gilt nun diese erste Stufe, in der die Öffnungsschritte weiterhin an negative Schnelltestergebnisse gebunden sind. Neu ist, dass das Testergebnis maximal 48 Stunden alt sein darf. Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich. Neu ist zudem, dass sie bei Personenbegrenzungen (z.B. Treffen mit weiteren Personen) nicht mitgezählt werden.

Die wesentlichen Änderungen und Vorgaben im Kreis Borken ab Sonntag (16. Mai) sind die folgenden:

Ausgangsbeschränkungen: Es gilt keine nächtliche Ausgangssperre mehr.

Kontaktbeschränkungen: Erlaubt ist der eigene Haushalt plus eine Person sowie wieder fünf Personen aus zwei Haushalten (jeweils plus Kinder bis einschließlich 14 Jahren); Personen mit nachgewiesener Immunisierung durch Impfung oder Genesung werden dabei nicht gezählt.

Kultur: Konzerte unter freiem Himmel mit maximal 500 Personen (Sitzplan) und negativen Testergebnis möglich.

Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten etc. können mit Termin besucht werden; in geschlossenen Räumen maximal ein Besucher pro 20 Quadratmeter.

Sport: Ausübung von kontaktfreiem Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Personen, Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschl. 14 Jahren, ansonsten wie bei den allgemeine Kontaktbeschränkungen. Zuschauer/innen unter freiem Himmel mit neg. Testergebnis wieder erlaubt (bis 20 Prozent der Kapazität, max. 500 Personen, Sitzplan)

Freizeit: Kleinere Außeneinrichtungen wie Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten können öffnen; neg. Testergebnis erforderlich; Freibäder dürfen zur Sportausübung öffnen (keine Liegewiese); Begrenzung der Besucheranzahl; neg. Testergebnis nötig.

Einzelhandel: Alle Geschäfte geöffnet, Geschäfte, die nicht Grundversorgung sind: ohne Terminbuchung, neg. Testergebnis nötig, Begrenzung auf eine/n Kunden/Kundin pro 20 Quadratmeter.

Gastronomie: Außengastronomie ist zulässig, neg. Testergebnis für Gäste und Bedienung nötig.

Beherbergung: Übernachtung in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen mit neg. Testergebnis zulässig; Übernachtung zu privaten Zwecken in Hotels u.ä. mit bis zu 60 % Kapazität zulässig, neg. Testergebnis nötig.

Dienstleistungen: Körpernahe Dienstleistungen sind wieder möglich (Kosmetik, Nagelstudios, Massage, Tätowieren, Piercen); unter Beachtung der Hygienevorgaben; kein neg. Test erforderlich; auch bei Friseurbesuch Fußpflege kein neg. Test mehr.

Messen, Tagungen und Kongresse sowie private Veranstaltungen sind noch nicht zulässig. Dazu gibt es in der zweiten Stufe, ab einer Inzidenz unter 50, Lockerungen.

Im Bereich der Schulen und Kitas ändert sich zunächst nichts: Es bleibt weiterhin beim Wechselunterricht; in den Kitas gilt weiterhin der eingeschränkte Regelbetrieb.

Die Regelungen zur Maskenpflicht sind unverändert.

In einer Pressemitteilung informiert das Land ausführlich über die neue Corona-Schutzverordnung.

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