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Förderbescheid für Maßnahmen am denkmalgeschützten Gebäude an der Enscheder Straße

Fabrikantenvilla wird saniert

Gronau/Münster

Das Land NRW stellt aus dem Denkmalförderungsprogramm Mittel zur Verfügung. Eine Finanzspritze gibt es auch für ein Objekt in Gronau.

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Dr. Bernd Gronemeier erhielt den Förderbescheid aus der Hand von Regierungspräsidentin Dorothee Feller. Foto: Bezirksregierung Münster

Für Sanierungsarbeiten an der Villa von Ostau an der Enscheder Straße in Gronau stellt das Land Nordrhein-Westfalen 40 000 Euro zur Verfügung. An dem Wohn- und Geschäftshaus wird die Fassade saniert, inklusive konstruktiver Sicherungsmaßnahmen und Malerarbeiten im Inneren, die aufgrund von Rissbildungen notwendig sind. Außerdem wird das Dach ausgebessert und die Haustür instandgesetzt.

Bedeutendes Zeugnis der textilindustriellen Vergangenheit

Die Fabrikantenvilla gilt als ein bedeutendes Zeugnis für die textilindustrielle Vergangenheit und die Kulturhistorie der Menschen in Gronau. Sie wurde 1905 von der Textilfabrikantenfamilie van Delden errichtet und später von der Fabrikantentochter Erna von Ostau und ihrem Ehemann Joachim von Ostau bewohnt.

Die Gesamtkosten der Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten belaufen sich auf rund 154 000 Euro. Davon wurden 40 000 Euro als Förderung aus dem Denkmalprogramm des Landes NRW bewilligt, teilte die Bezirksregierung mit.

Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Kultur, die Landschaft und Naturdenkmale stehen unter dem Schutz des Landes, der Gemeinden und der Gemeindeverbände. So steht es in der Landesverfassung Nordrhein-Westfalen. Um diesen Worten Taten folgen zu lassen, gibt es unter anderem das Denkmalförderprogramm des Landes NRW. Insgesamt neun von der Bezirksregierung Münster bewilligte Förderbescheide für verschiedene Projekte hatte Regierungspräsidentin Dorothee Feller am Mittwoch an die jeweiligen Empfänger übergeben. Auch wenn die Bescheide bei der coronakonformen Veranstaltung auf Abstand und mit Maske übergeben werden mussten - die Freude über jeden Bescheid war sowohl bei der Regierungspräsidentin als auch bei den Empfängern groß. Das brachte auch Regierungspräsidentin Dorothee Feller zum Ausdruck.

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