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Maike Albers nun auch offiziell Rektorin der Viktoriaschule

„Gelassen, diplomatisch und professionell“

Gronau

Ihre „Feuertaufe“ als Schulleiterin hat sich in der Corona-Krise schon bestanden. Nun erhielt Maike Albers auch offiziell die Ernennungsurkunde zur Rektorin der Viktoriaschule.

Sigrid Winkler-Borck

Schulamtsdirektor Siegfried Werner überreichte Maike Albers die Ernennungsurkunde. Foto: Sigrid Winkler-Borck

Maike Albers hat am Mittwoch ihre Ernennungsurkunde zur Rektorin der Viktoriaschule aus den Händen von Schulamtsdirektor Siegfried Werner erhalten. Seit gut einem Jahr ist die in Gronau geborene und in Ochtrup aufgewachsene Albers an der Viktoriaschule. Zunächst als Konrektorin. Nach dem Weggang von Rektorin Rachel Förster hat sie deren Nachfolge angetreten.

Maike Albers studierte zunächst Sport und Deutsch und nahm später Englisch hinzu, wie Schulamtsdirektor Werner in seiner kurzen Rede im kleinen Kreis sagte.

In Gronau geboren, in Ochtrup aufgewachsen

Seit 2010 ist die neue Rektorin verbeamtet. Sie kann auf mehrere berufliche Stationen in NRW und Bayern zurückblicken. Coronabedingt, so Werner, sei ihr bereits viel abverlangt worden, aber auch nach der Pandemie gebe es weitere Herausforderungen wie Bildungsgerechtigkeit, Weiterentwicklung der Lehrpläne und das wichtige Thema Medienkompetenz. Werner wünschte ihr, dass sie Beruf, Familie, Privatleben und Sport in Einklang bringen kann.

Stellvertretend für das Kollegium betonte Sebastian Janßen, dass sich mit ihr als Schulleiterin alle sehr wohl fühlten. Bereits in diesem ersten Jahr habe sie sich in schwierigen Situationen als Krisenmanagerin „gelassen, diplomatisch und professionell“ gezeigt. „Die besonders heiße Feuertaufe ist bestanden“, so Janßen, der sich mit dem Kollegium auf eine positive Zukunft freut.

Sandra Cichon als Erste Beigeordnete betonte, dass Maike Albers ihre schwierigen Aufgaben gut gemeistert habe. Sie hoffe auf eine weiterhin konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte Albers ein „glückliches Händchen“.

Maike Albers

Maike Albers sagte, dass sie während Corona an ihren Aufgaben gewachsen sei: „Ich habe mein Erfahrungsfeld positiv erweitert.“ Sie sei froh, ein „starkes und motiviertes Team“ an der Seite zu haben. Besonders beeindruckt ist sie von den Schülerinnen und Schülern, die alle coronabedingten Einschränkungen mitgemacht und sich nie beklagt hätten. „Kleine Helden“ nennt sie die Kinder und blickt mit ihnen als Hauptakteuren optimistisch in die Zukunft der Viktoriaschule.

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