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Erste Stimmen aus der Politik

„Industriestil passt“

Gronau

Rückendeckung, Abwarten und Anregungen – die ersten Kommentare nach der Vorstellung der Planungen für die Gronauer Innenstadt aus der Politik waren unterschiedlich. In den kommenden Wochen wird diskutiert. Die Verwaltung drängt auf eine Entscheidung vor der Sommerpause.

Guido Kratzke

Vier neue Gebäude könnten künftig auf dem Innenstadtareal entstehen. Foto: Stadt Gronau

Ebenso lobend wie auch zurückhaltend fiel die erste Resonanz der Gronauer Kommunalpolitiker im öffentlichen Teil zu den vorgestellten Planungen aus.

Als „eindrucksvoll“ bezeichnete Sebastian Laschke (CDU) die vorgestellte Planung. „Wir müssen sie erst einmal auf uns wirken lassen.“

Sebastian Laschke

Jörg von Borczyskowskis (UWG) erster Kommentar lautete „durchaus positiv“. Er lobte die Idee, Industriearchitektur aufleben zu lassen und bezeichnete den Zeitplan als ambitioniert.

„Ich fühle mich positiv erschlagen“, bilanzierte Norbert Ricking (SPD). „Mit der Tiefgarage könnten wir schon weiter sein“, ließ er Kritik durchklingen.

Stadtgrün benötigt

„Wir brauchen jede Menge Stadtgrün“, betonte Udo Buchholz (GAL/Die Linke) und hob hervor, das ein Mobilitätskonzept mehr sein müsse als ein Verzicht auf ein Parkhaus.

„Der Industriestil passt zu Gronau“, lobte auch Gabi Drees (Grüne) und betonte, es sei schön zu sehen, was im Rathaus erarbeitet worden war. „Wir kriegen auch selbst was zustande.“

Verlässlichkeit der Planung

Die Verlässlichkeit der Planung betonte Erich Schwarze (WEG). Damit müsse früh in die Bürgerbeteiligung gegangen werden. „Dann werden wir sehen, ob die Planung auch in der Bürgerschaft Widerhall findet.“ Diese stelle eine solide Grundlage dar. „Das ist sicher eine Möglichkeit.“

Für Sergej Kernebeck (FDP) sei der Planentwurf „kein Stimmungsdämpfer“. Er sei sich sicher, dass der Entwurf in der Bevölkerung positiven Anklang finde. „Chapeau!“

Verkehrssituation prüfen

Angesichts der geplanten Ansiedlung von Einzelhandel in zwei Gebäudeteilen regte Andre Pawlowski (AfD) an, die Verkehrssituation zu überprüfen. In Bezug auf die Wohnnutzung merkte er an, in der Innenstadt sei der Anteil von Sozialwohnungen hoch. Deren Bewohner hätten aus wirtschaftlichen Gründen für das Umfeld keine positive Bedeutung.

Zeitplan

Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick bat die Fraktionen, sich mit dem Themenkomplex zeitnah zu beschäftigen. Die Verwaltung strebe noch vor der Sommerpause einen Grundsatzbeschluss an, damit danach das Bauleitverfahren beginnen könne.

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