Mit Herzblut dabei

Kein Fest ohne die helfenden Hände im Hintergrund

Gronau

Ohne das Herzblut von Dutzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinter der Bühne wäre das Jazzfest nicht zu dem geworden, was es ist. Von früh bis spät sind sie bei jedem Jazzfest im Einsatz.

Martin Borck

Sie wirkten in den Anfangsjahren des Jazzfests unermüdlich hinter den Kulissen: Wolfgang Hilgenberg (mit einer Musikerin in der Jazzfabrik), Johanna Schwoch an ihrer E-Schreibmaschine im Backstagebereich des Jazzzelts und Helmut Schüring und Christa Hoff. Foto:

Christa Hoff zum Beispiel, die für den Hostesseneinsatz, die Künstler- und Sponsorenbetreuung zuständig war. Auch das Ambiente des Backstagebereichs trug ihre Handschrift. „Viele Musiker wollten ohne Gage noch mal in Gronau spielen, vorausgesetzt sie würden wieder so gut versorgt“, lobte Otto Lohle sie.

Oder Johanna Schwoch. Sie war ebenfalls seit Beginn dabei und jahrelang ehrenamtlich für die komplette Buchhaltung des Arbeitskreises Jazzfest verantwortlich.

Der mittlerweile verstorbene Helmut Schüring fungierte seit 1989 als „Mädchen für alles“. In der Jazzfabrik sorgte er dafür, dass überhaupt Konzerte stattfinden konnten. Er kümmerte sich um den Bühnenaufbau für die Open-Air-Konzerte in der Innenstadt und sorgte für die Außenwerbung an den Straßen. Wolfgang „Wuufgäng“ Hilgenberg schließlich unterstützte Schüring und übernahm zahllose Fahrdienste. Schlaf kannte er während der Festivaltage kaum.

Startseite