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On-Demand-Verkehr für Gronau startet am 1. Juni

Mit dem G-Mobil durch die Stadt

Grona

Mit dem G(ronau)-Mobil startet am 1. Juni ein innovatives Nahverkehrsangebot: der „On-Demand“-Verkehr, also Verkehr auf Nachfrage. Per App oder Telefon lassen sich künftig barrierefreie Fahrzeuge zu 130 Haltestellen im Stadtgebiet bestellen

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Zu 51 zusätzlich zu den Bushaltstellen eingerichteten, mit dem G-Symbol kenntlichgemachten Haltepunkten kann man das G-Mobil bestellen. Foto: Martin Borck

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Das G-Mobil wurde (wie berichtet) entwickelt, um den Gronauerinnen und Gronauern ein besseres Mobilitätsangebot zu bieten. Bei den „G-Mobilen“ handelt es sich zwei Londontaxen und zwei E-Vitos. Da es für das G-Mobil keinen festen Fahrplan gibt, profitieren alle von flexiblen und kurzen Reisezeiten.

Flexible und kurze Reisezeiten

Die Fahrzeuge können zu gewünschten Zeiten bestellt werden, wobei eine Buchung bis zu sieben Tage im Voraus möglich ist. Dabei entsteht kein Aufpreis zum Busverkehr. Es gelten die Preise des Westfalen-Tarifs. Außerdem sind alle Verbindungen im Bediengebiet ohne Umstieg möglich. Jede Verbindung in diesem Gebiet (Haltestelle zu Haltestelle) ist buchbar. Die Bezahlung kann entweder in der App (PayPal, Kreditkarte, Lastschrift) oder bar im Auto erfolgen.

Preise und Zeiten

Die vier Fahrzeuge verfügen über Rampen zum barrierefreien Einstieg und weisen klimaschonende Antriebstechnik auf. Zudem werden bei übereinstimmenden Fahrtwünschen weitere Fahrgäste eingesammelt.

Der Projektstart des G-Mobils ist der 1. Juni. Im ersten Monat ist die Nutzung des G-Mobils kostenlos. Zusätzlich werden im ersten Monat die Stadtbuslinien C1, C2, C3 und die Taxibuslinien T4, T5 noch parallel geführt, um einen einfachen und fließenden Übergang zu schaffen. Ab Juli übernimmt das G-Mobil sämtliche Fahrten des Stadtbusses. Zusätzliche Kosten entstehen nicht.

G-Mobil ersetzt den heutigen Stadtbus

Das G-Mobil ersetzt den heutigen Stadtbus. Dabei werden die vorhandenen Haltestellen übernommen und durch weitere Haltepunkte ergänzt, damit möglichst kurze Wege entstehen. Das Bediengebiet verläuft von der Euregio im Westen bis zum Ter-Meulen-Weg im Osten und vom Drilandsee im Norden bis zum P+R-Parkplatz an der B54 im Süden. Insgesamt wird es 130 Haltestellen, bestehend aus 79 vorhandenen Haltestellen und 51 zusätzlichen Haltepunkten, geben.

Pilotprojekt

Da es sich um ein Pilotprojekt handelt, sind Anpassungen und Optimierungen ein Teil der Maßnahme. Zum Jahreswechsel ist eine Erweiterung des Bediengebiets und der Bedienzeiten vorgesehen.

Organisiert wird das gesamte Projekt von der Stadtverwaltung Gronau. Bei der Planung und Umsetzung wird die Stadt Gronau unterstützt durch den Kreis Borken, der Aufgabenträger für den öffentlichen Nahverkehr ist, sowie durch die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), die das G-Mobil betreibt, und das Planungsbüro plan-mobil. Gefördert wird das G-Mobil im Rahmen von Mobil.NRW Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum.

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