Schnitzeljagd der Kolpingsfamilie

Auf der Suche nach der Zitronenmelisse

Ascheberg

Spannende Aufgaben lösen und dabei viel Wissenswertes über das Heimatdorf erfahren – das verband die große Schnitzeljagd der Kolpingsfamilie. Über 100 Teilnehmer machten mit. Auf die erfolgreichen Jäger wartete am Ende eine Überraschung.

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Bei der großen Schnitzeljagd der Kolpingsfamilie mussten die Teilnehmer viele Aufgaben lösen – und sie erfuhren Wissenswertes über Ascheberg. Foto: privat

„Zitronenmelisse im Bibelgarten“ – wer diese Lösung unter seinem Kreuzworträtsel beisammen hatte, der war fast am Ziel. Jetzt galt es nur noch, die besagte Pflanze hinter dem Pfarrheim zu finden und dort den versteckten Schlüssel aufzuspüren. Diese Aufgabe war die finale Etappe der großen Schnitzeljagd, die die Kolpingsfamilie Ascheberg jetzt veranstaltete.

Mehr als 100 Teilnehmer machten sich coronakonform, also unabhängig voneinander, zu Fuß oder mit dem Rad auf den Weg, berichtet die Kolpingsfamilie in einer Pressemitteilung. Michael König und seine Helfer hatten mehrere Stationen vorbereitet, an denen es galt, knifflige Aufgaben zu lösen und Fragen zu beantworten. „So konnten alle ihr Dorf noch ein bisschen besser kennenlernen“, erklärt König, der eine Menge Arbeit und Ideen in die Schnitzeljagd investiert hatte.

Suche nach Inschriften und mehr

Los ging es am Kirchturm: Die Teilnehmer gingen dort auf die Suche nach bestimmten Inschriften, sie mussten herausfinden, wie das Restaurant hieß, in dem heute die Offene Jugendarbeit Ascheberg untergebracht ist. Und sie erfuhren, dass große Kieselsteine aus einem früheren Denkmal einst in die Grundmauern des Kirchturmes eingebaut wurden.

Weiter ging es durch das Dorf. Welches Tier liegt auf dem Ehrenmal? Welche Sportart wird neben der Kubb-Anlage des Kolping betrieben? Wie lautet der Vorname des Schützenkönigs, der den Baum Nummer 506 gepflanzt hat? Wie viele weiße Laternen säumen den Parkplatz der Gaststätte Frenking? Die Teilnehmer blieben auf Trab, bis 18 Uhr mussten alle Rätsel gelöst sein, und die Strecke führte über mehr als sechs Kilometer durch Ascheberg. Sie erfuhren von berühmten Ascheberger Persönlichkeiten, von einer 500 Jahre alten Kirchenglocke und von Aktionen der Kolpingsfamilie wie der Kirmes-Weinlaube oder der Altkleidersammlung. „Das war ein sehr spannender Nachmittag, unsere Kinder und wir hatten zusammen viel Spaß und sind wie Detektive auf die Jagd nach dem nächsten Hinweis gegangen“, sagte Marc Große­richter.

Mit dem Schlüssel zur Belohnung

Nahe der Zitronenmelisse im Bibelgarten fanden die Schatzjäger dann eine kleine Schachtel mit einem Schlüssel. Dieser passte letztlich ins Schloss des Schaukastens vorm Pfarrheim, in dem die Organisatoren der Kolpingsfamilie für jedes Team eine Belohnungstüte verstaut hatten.

Strahlende Gesichter passten zum sonnigen Wetter des Schnitzeljagd-Sonntags. „Es war uns wichtig, dass wir trotz der Corona-Einschränkungen mal wieder eine Aktion für Groß und Klein auf die Beine stellen konnten“, bilanzierte Michael König. „Rundum gelungen, toll umgesetzt“, brachte es Kolping-Vorstandssprecher Martin Weiß auf den Punkt.

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