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Gemeinde startet Online-Befragung zur Mobilität

Den Wegen der Bürger auf der Spur

Ascheberg

Was kann, soll und muss die Gemeinde Ascheberg für die Mobilität ihrer Bürger tun? Die Antwort soll ein gefördertes Konzept geben, dass gerade mit den Menschen und Unternehmen erarbeitet wird.

Theo Heitbaum

Bürgermeister Thomas Stohldreier (2.v.r), Projektleiterin Jana Busse (3.v.l.), Klimaschutzmanager Martin Wolf (l.), Felicia Splettstößer (2.v.l.) und die Inklusionsbeauftragte Miriam Lepper (r.) laden alle Bürger in Ascheberg, Davensberg und Herbern ein, an der Mobilitätsbefragung teilzunehmen. Foto: Gemeinde Ascheberg

An der Abfrage der Unternehmen haben sich 72 Betriebe beteiligt. „Das ist eine gute Quote, mit der wir sehr zufrieden sind“, berichtete Klimaschutzmanager Martin Wolf im Fachausschuss. Eine Abfrage bei umliegenden Krankenhäusern werde vorbereitet.

Den wichtigsten Beitrag zu einer besseren und klimafreundlicheren Mobilität erhofft die Gemeinde sich von den Bürgern, die sich ab Samstag bei einer Online-Umfrage einbringen können. Der Fragenkatalog für die Menschen in Ascheberg, Herbern und Davensberg umfasst eine Bestandsaufnahme, wie sich die Menschen bewegen und wie die Gemeinde ihnen Wege erleichtern kann. „Um diese Fragen zu beantworten, möchten wir alle Bürger mitnehmen“, erklärt Bürgermeister Thomas Stohldreier. Daher erhalten alle Haushalte in diesen Tagen Post mit dem Zugang zur Online-Befragung. Der Link ist auf der Webseite www.ascheberg.de sowie auf Plakaten im gesamten Gemeindegebiet zu finden. Auf einer digitalen Karte im Internet können zudem die täglichen Wege eingezeichnet werden.

Konzept muss zum Herbst fertig sein

Dass mit der Energielenker Projects zu erstellende Mobilitätskonzept wird in erheblichem Maße durch Fördergelder finanziert. Deswegen muss es bis zum Herbst 2021 fertiggestellt sein. Das Befragen der Bürger ließ sich darum trotz der Corona-Pandemie nicht weiter nach hinten verschieben. Gefragt ist auf jeden Fall das Mobilitätsverhalten vor der Pandemie.

Der recht umfangreiche Online-Fragebogen muss bis zum 13. Juni beantwortet sein, wenn die Antworten berücksichtig werden sollen. Das Mitmachen ist freiwillig. „Je mehr Menschen sich an der Befragung beteiligen, desto besser können wir die Maßnahmen auf die Bedürfnisse vor Ort abstimmen“, erklärt aber Jana Busse, Projektleiterin der Energielenker Projects.

Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe erhalten die Fragebögen für die Bewohner nach Rücksprache mit der Inklusionsbeauftragen der Gemeindeverwaltung, Miriam Lepper, auch in Papierform.

Senioren, die Hilfe beim Ausfüllen benötigen, können sich mit dem Seniorenbeirat ( 0 25 93/6 09 12 30) in Verbindung setzen.

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