1. www.azonline.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Entspannt ins neue Kindergartenjahr

  8. >

Bedarfsplan 21/22 vorgestellt

Entspannt ins neue Kindergartenjahr

Ascheberg

Alle Steppkes, die einen Platz im Kindergarten möchten, bekommen ihn. Das berichtete Yvonne Benson vom Kreisjugendamt am Donnerstag im Fachausschuss.

Theo Heitbaum

In Davensberg könnte es mit vier Gruppen knapp werden. Foto: hbm

Bei den Plätzen in Ascheberger Kindergärten ist alles im grünen Bereich. Das berichtete Yvonne Benson, die für das Jugendamt des Kreises Coesfeld im Bildungs- und Kulturausschuss den Kindergartenbedarfsplan für das nächste Jahr vorstellte. Ascheberg liegt mit den Anmeldequoten im Mittel der Gemeinden, die aus der Kreisstadt betreut werden. Die Lage der Pfützenhüpfer hat sich gegenüber des ersten Erscheinens des Plans (WN berichteten) konkretisiert. Im Sommer werden zwei Gruppen in der Profilschule an den Start gehen. Die Räume an der Bultenstraße werden zuerst einmal nicht genutzt. Weil der Bedarfsplan von vier Gruppen bei dieser Kita ausgeht, ist der Puffer in Ascheberg groß. In Herbern hat sich die Lage entspannt, zwölf Plätze stehen noch zur Verfügung. In Davensberg dagegen wird es enger. „Wir sind an der Kapazitätsgrenze. Die Kirche will sich nicht vergrößern. Alternativen haben wird besprochen“, berichtete Fachbereichsleiter Helmut Sunder­haus dazu.

Übergangsprovisorien entspannen die Lage

Im Blick auf die vergangenen Jahre, so Benson, „hätten wir mehr Geburten und Zuwanderung planen müssen. Wir haben aber noch nie so daneben gelegen, dass wir zu viele Plätze hatten. Das war vor ein paar Jahren noch eine große Sorge.“ Ob und wann diese Sorgen zurückkämen, sei nicht zu beantworten.

Maria Schulte-Loh bewertete für die CDU die Lage positiv: „Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir Übergangsprovisorien haben. Es ist ganz wichtig für die Eltern, dass sie einen Kindergartenplatz sicher haben, wenn er nötig wird.“

Angesichts von immer mehr Kitas und Gruppen erkundigte sich Werner Bergerbusch für die Freien Wähler, wie es auf dem Arbeitsmarkt der Erzieherinnen aussieht. „Die Träger haben bisher die Stellen zum 1. August besetzt. Es ist aber ein enger Markt. Für den Sommer gibt es keine Aussagen. Schwierig ist es, Stellen nachzubesetzen. Der Markt ist dann abgefischt“, erklärte Benson.

Startseite