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Am Malteserstift St. Benedikt entsteht ein Bauerngarten

Gemüsebeete und ein Hochbeet sind bereits angelegt

Herbern

Ein Bauerngarten entsteht derzeit am Malteserstifts St. Benedikt Herbern. Verantwortlich dafür zeichnet der Heimatverein. Aber auch die Gemeinde unterstützt das Projekt.

Theo Heitbaum

Bei der Übergabe des Bescheides trafen sich (v.l.) Maltesterstift-Leiterin Nicole Fischer, Kim Eckes, Heimatvereinsvorsitzender Egon Zimmermann, Bürgermeister Thomas Stohldreier, Klimaschutzmanager Martin Wolf, Heike Wendt, Reinhard Hartwig, Heiner Lamkowsky und Gerd Popp. Foto: Theo Heitbaum

Die Bewohner des Malteserstifts St. Benedikt Herbern verfolgen das Geschehen mit neugierigen Blicken. Wo bisher eine Rasenfläche war, werkeln seit einiger Zeit Frauen und Männer des Heimatvereins Herbern. Während der alte Bauerngarten am Haus Spüntrup verkümmert, lebt das Team nun die gärtnerische Vorliebe im Umfeld des Altenheims am Bakenfelder aus. Ein Hochbeet ist entstanden, Gemüsebeete sind angelegt. Die Gemeinde Ascheberg fördert das Projekt mit 2500 Euro.

„Solche guten Konzepte bekommen wir selten. Da fällt es leicht, Gelder zu bewilligen“, dankte Bürgermeister Thomas Stohldreier der Runde bei der Übergabe des Förderbescheids. Mehr noch: „Wenn ich sehe, was hier schon entstanden ist, dann bin ich begeistert.“ An der Stelle zeige sich auch das gute Miteinander in Herbern, wo Kooperation groß geschrieben werde.

Erste Kindergartengruppe war schon da

Von dem neuen Projekt profitieren zur Freude von Einrichtungsleiterin Nicole Fischer nicht nur die Bewohner des Malteserstiftes. Die erste Kindergartengruppe war auch bereits vor Ort, um sich die kleinen Pflanzen anzusehen. Später sehen sie hier Dinge, die sie vermutlich nur aus dem Regal eines Lebensmittelladens kennen.

Was Bürgermeister Stohldreier besonders freute: Die Runde hat noch Ideen. So soll am Rande einer Mulde, in der sich bei Starkregen Wasser sammelt, ein Blühstreifen entstehen. Hilfe beim Vorbereiten der Fläche durch den Bauhof sagt der Verwaltungschef auf dem kurzen Dienstweg zu. In Sachen Obstbaum möchte das Team von der gemeindlichen Aktion, bei der 100 Exemplare verschenkt werden, partizipieren. Klimaschutzmanager Martin Wolf wird diesen Wunsch auf der Liste vermerken.

Bei dem Projekt des Heimatvereins sind Hobbygärtner und solche, die es werden wollen, willkommen. Ansprechpartner für den Heimatgarten ist Heiner Lamkowsky. Er ist erreichbar unter  0 15 25/4  05 55 77.

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