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Nabu-Projekt wächst um zehn Hektar

Gute Aussicht für „Konik & Co.“

Davensberg

Die Emmerbachaue im Klosterholz bleibt mit Heckrindern, Konikpferden und Störchen ein Besuchermagnet. Gerade in Corona-Zeiten. Für die weitere Entwicklung hat der Nabu noch keine konkreten Pläne.

Theo Heitbaum

Die Konikpferde locken seit Jahren zahlreiche Besucher zur Emmerbachaue. Dort stehen künftig zehn zusätzliche Hektar für den Naturschutz zur Verfügung. Foto: hbm

Die Emmerbachaue im Klosterholz bleibt mit Heckrindern, Konikpferden und Störchen ein Besuchermagnet. Gerade in Corona-Zeiten. Die Fläche, die im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen ist, wird von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland in Hiltrup betreut. Dort waren für das Frühjahr weitere Schritte vorgesehen, denn ein etwa zehn Hektar großes und bisher unterverpachtetes Areal kehrt in den Schoß der Naturschützer zurück. Wie es in das Gesamtprojekt eingebunden wird, steht aber noch nicht fest.

„Wir besprechen die Möglichkeiten, haben aber noch keine Ergebnisse“, berichtet Andreas Beulting vom Nabu. Vordringlich fehlt es an Geld, um beispielsweise einen Zaun um das hinzugewonnene Gebiet ziehen zu können. Mittel, die in erster Linie über Projekte generiert werden sollen. Was auf der Fläche möglich ist, steht weiterhin nicht fest. Beulting kann sich Dinge im Bereich der Wasserrahmenrichtlinie vorstellen. Das Entwickeln solcher Projekte dauert aber Zeit. Die Flächen, die neu hinzugekommen sind, werden nicht mehr gedüngt.

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