Überraschungstüten für die KFD

In schwerer Zeit ein bisschen Balsam für die Seele

Ascheberg

Mit einer kleinen Aufmerksamkeit möchte der KFD-Vorstand den Mitgliedern Mut machen und für das coronabedingte eingeschränkte Vereinsleben entschädigen. Überraschungstütchen sollen die Stimmung heben und gleichzeitig die heimische Wirtschaft unterstützen.

Tina Nitsche

Birgit Bolte (r.), Maria Aßmuth (l.) und Elisabeth Dornhegge (hinten) waren fleißig und haben kleine Überraschungstüten für die KFD-Mitglieder gepackt. Foto: Tina Nitsche

Der Regen klatscht gegen die Fenster des Pfarrheims. Der Wind heult unerbittlich. Doch davon lassen sich Birgit Bolte, Maria Aßmuth und Elisabeth Dornhegge am Dienstagabend nicht beirren. Sie packen unermüdlich kleine Überraschungstüten für die KFD-Mitglieder. „Ein kleiner Willkommensgruß zum Start in den Wonnemonat Mai“, sagt KFD-Teamsprecherin Birgit Bolte und legt einen kleinen Gutschein in ein Tütchen. Einen, für eine Leckerei.

„Ein bisschen Balsam für die Seele in Form von etwas Süßem“, meint sie schmunzelnd und verrät vorab, dass jede kleine Überraschungstüte einen Gutschein von der Bäckerei Lüningmeyer für ein Stückchen Kuchen enthält. Einzulösen ist der bis zum 31. Juli (Samstag) diesen Jahres. „Auf diese Weise unterstützen wir auch die heimische Wirtschaft“, erklärt KFD-Team-Kollegin Maria Aßmuth. Ja, das Corona-Jahr hat überall Spuren hinterlassen. Vor allem aber, „hat es uns die Geselligkeit genommen, ein Problem von dem wohl viele Vereine ein Lied singen können“, sind sich Bolte und Aßmuth sicher.

„Gemeinschaft steht zusammen“

Was also tun? „Ein bisschen Freude spenden“, lautet in diesem Fall die Antwort. Und dafür nimmt das Trio gerne ein bisschen Arbeit auf sich. Denn Elisabeth Dornhegge war sofort begeistert als sie vom Vorstandsduo gefragt wurde, ob sie helfen würde. Auch Mechthild Rüschenschmidt hat die Ärmel hochgekrempelt, allerdings packte sie bei sich daheim diverse Tüten. „Es ist nur eine kleine Entschädigung für all das, was bei uns im Vereinsleben weggebrochen ist. Aber es ist auch ein Zeichen, dass wir als Gemeinschaft auch in schweren Zeiten zusammenstehen.“ Was alles in den Tüten ist, die am Dienstagabend direkt nach der Gemeinschaftsmesse an die Bezirkshelferinnen übergeben worden sind, damit diese sie an die Mitglieder in ihrem Bezirk – natürlich coronakonform – übergeben können, das wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Auch ein Rezept ist unter anderem dabei. Ein Maitypisches. Und die Verbandszeitschrift Junia liegt ebenfalls bei.

Maiandacht geplant

Natürlich fehle die Geselligkeit, die gerade das KFD-Leben prägt, geben die drei zu, während sie weiterpacken. Dennoch sind sie dankbar. „Denn die ein oder andere kleine Veranstaltung in Form von Andachten waren in der Kirche ja möglich.“ Ansonsten hoffen die beiden Teamsprecherinnen Maria Aßmuth und Birgit Bolte, dass irgendwann wieder ein Stück Normalität einkehrt und die Gemeinschaft wieder gelebt werden kann in Form von Ausflügen, Radtouren oder einfach geselligem Beisammensein. „Denn wir sind eine Gemeinschaft und Zusammenhalt ist bei uns nicht nur ein Gefühl, sondern wir leben sie.“

Nun ist bereits der Mai angebrochen, und der hat als Marienmonat für die KFD eine besondere Bedeutung. Deshalb freut es die beiden Teamsprecherinnen, dass die traditionelle Maiandacht, zumindest Stand jetzt, am 26. Mai (Mittwoch) um 19 Uhr in der St. Lambertus-Kirche stattfindet.

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