Aktion „Bleib dabei“

SV Herbern setzt auf die Treue seiner Mitglieder

Herbern

„Bleib dabei – unsere Vereine brauche dich“ heißt eine Aktion, der sich der SV Herbern angeschlossen hat. Die teilnehmenden Vereine macht damit auf ihre schwierige finanzielle Situation in Corona-Zeiten hin. Und richten einen deutlichen Appell an ihre Mitglieder.

Isabel Schütte

Der Kreisvorsitzende des Fußballkreises Münster, Norbert Krevert (vorne, l.), und Toni Brockmeier, Vorsitzender des SVH-Jugendfußballs, mit dem Banner „Bleib dabei – wir brauchen dich“. Ihnen stärkt der Vorstand den Rücken. Foto: Helga Felgenträger

Der SV Herbern hat sich der Aktion „Bleib dabei – unsere Vereine brauche dich“ des Fußballkreises Münster angeschlossen. Der Vorstand des blau-gelben Sportvereins will mithilfe dieser Initiative darauf hinweisen, dass es mit der Verlängerung des Lockdowns für viele Vereine ums Ganze geht. Gerade jetzt sei man dringend auf die Mitgliedsbeiträge angewiesen – auch wenn das Sportangebot weiterhin ausgesetzt werden muss, hieß es aus den Reihen des Vorstands.

Gemeinsamer Appell

Toni Brockmeier vom Jugendvorstand erklärt dazu: „Die Kosten für den Verein laufen weiter. Es muss ja schließlich alles unterhalten werden.“

Der gemeinsame Appell des Fußballkreises Münster und der Verantwortlichen des SV Herbern richtet sich an die Mitglieder: „Jetzt gilt es zusammenzustehen: Halten Sie dem SVH die Treue.“ Im Hinblick auf die Durchführung des Trainingsbetriebes für Kindern im Alter bis zu 14 Jahren sei der SV Herbern Vorreiter in der Gemeinde Ascheberg. „Die Trainer werden vor jedem Training getestet“, betont Brockmeier. Mit großer Entschlossenheit und hoher Verantwortung seien einschneidende Maßnahmen, die zur Pandemiebekämpfung notwendig waren und sind, umgesetzt worden.

„Wir wünschen uns, dass wir so schnell, wie es geht, wieder durchstarten dürfen. Dieses gilt für die Jugendlichen ab 14 Jahren und den Seniorenbereich. Wir sind gut vorbereitet. Wir müssen nur noch etwas durchhalten“, so Brockmeier. Austritte seien in der Corona-Pandemie bisher die Ausnahme gewesen.

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