Bürgerstiftung Ascheberg unterstützt Mirjam-Kita

Umzug in Neubau ist Ende Juli geplant

Ascheberg

Nach dem Provisorium im neuen Kindergarten nicht gleich wieder mit provisorischen Dingen starten – diese Bitte der Mirjam-Kita sorgt für einen Wunschzettel. Die Bürgerstiftung Ascheberg will beim Erfüllen behilflich sein.

Theo Heitbaum

Die Bürgerstiftung Ascheberg unterstützt die Mirjam-Kita (v.l.): Tobias Klaas, Thomas Dudzik und Reinhard Hartwig besprachen jetzt Einzelheiten. Foto: Theo Heitbaum

Die Mirjam-Kita Ascheberg sieht Licht am Ende des Tunnels. „Ende Juli ziehen wir in den Neubau“, sagt Leiter Thomas Dudzik, und das Strahlen im Gesicht ist trotz der Maske zu sehen.

Wenn sich Kinder und Erzieher aus zwei Provisorien auf den Weg zum Hoveloh machen, hofft Dudzik darauf, dass vieles fertig ist: „Die Kinder waren jetzt zwei Jahre in Provisorien untergebracht. Wir wünschen uns, dass am Neubau möglichst viel fertig ist und wir nicht mit Dingen wieder provisorisch starten müssen. Diesen Zustand hatten die Kinder lange genug.“ Mit der Bürgerstiftung Ascheberg hat sich ein Partner gefunden, der die Kita unterstützen möchte. „Gerade sie haben in der Corona-Zeit viele Einschränkungen gehabt. Da helfen wir gerne“, erklärt Reinhard Hartwig, Vorsitzender der Bürgerstiftung.

Gartenhaus ganz oben auf der Liste

Ganz oben auf der Wunschliste des Leiters steht ein Gartenhaus, das er gerne gemeinsam mit den Eltern bauen würde. Es soll Platz für die mobilen Spielsachen des Außenbereichs bieten und gehört nicht zum Standardprogramm eines Kindergartens. Mit dem Umzug steht zudem erstmals ein Sportraum zur Verfügung. Für die Spielmöglichkeiten dort hat Dudzik ebenfalls eine Liste erstellt.

Unter dem Strich werden rund 5000 Euro benötigt. „Das schaffen wir nicht ohne Spenden der Bürger“, macht Tobias Klaas aus dem Stiftungsvorstand klar. Dass die Organisation ohne Zinserträge auskommen muss, ist nicht neu. „Jetzt in der Corona-Zeit können wir aber auch keine Veranstaltungen machen, um Geld zu verdienen. Da geht es nur über Spenden“, sagt Hartwig. In diesem Fall setzt er besonders auf Bürger, die der Kita verbunden sind: „Oma und Opa. Oder Eltern, die beim Hüttenbau nicht mitmachen können.“ Einen Teil wird auch die Stiftung beisteuern, denn sie verfügt über Mittel aus dem Ascheberger Adventskalender von „Pro Ascheberg“. Mit dem Geld aus der Aktion werden Projekte, wie jetzt die Unterstützung der Kita, angestiftet.

Die Bürgerstiftung wird ein Spendenbarometer auf ihrer Homepage erstellen. Dort sind auch die Daten für das Überweisen von Spenden zu finden. Als Verwendungszweck muss „Mirjam-Kita“ angegeben werden.

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