Aktion des Schützenvereins Nordick

Vorstand verteilt Sekt, Bier und Currywurst

Herbern

Im zweiten Jahr kein Schützenfest – was kann man da tun. Das fragte sich der Vorstand des Schützenvereins Nordick. Und er kam auf eine Idee, um den Mitgliedern Gutes zu tun und zu danken, auf ganz coronakonformen Wegen.

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Schützenkönig Martin Koch (2.v.l.) überreicht mit Königin Sandra Berger-Koch (l.) und dem ersten Vorsitzenden Frank Holtrup (r.) zum Abschluss der Aktion die Schützenfesttüte an Schützenbruder Christian Krampe. Foto: privat

Martin Koch ist nun seit fast zwei Jahren der amtierende König des Schützenvereins Nordick – und wird das auch noch ein weiteres Jahr bleiben. Denn: „Es darf leider auch in diesem Jahr kein Schützenfest in Nordick gefeiert werden“, bedauern die Schützen in einer Pressemitteilung. „Was machen wir?“ Das sei die große Frage im Vorstand gewesen. Nach einigen Diskussionen, die coronakonform online über die Bühne gingen, entschloss sich der Vorstand um Frank Holtrup und dem Königspaar Sandra Berger Koch und Martin Koch, eine Schützenfesttüte zu packen.

Was dort hinein sollte, darüber seien sich die Vorstandsmitglieder schnell einig gewesen. Sie wollten an die Schützen und an die Schützenfrauen denken. So wurden die Tüten mit jeweils einer Flasche Sekt, einem Sechserpack Bier und einem Glas Currywurst vom Hofladen Storksberger gefüllt. Auch die „Festfolge“ und der neue Aufkleber des Wappens durften nicht fehlen.

212 Mitglieder besucht

So machten sich die Vorstandsmitglieder auf den Weg, um die Präsente zu verteilen. Bis auf zwei Mitglieder, die dann doch zu weit entfernt wohnen, seien alle 212 weiteren Mitglieder besucht worden, auch der ehemalige Bürgermeister von Ascheberg, Dr. Bert Risthaus. Der Schützenverein Nordick und Umgebung bedankte sich zugleich für die Treue zum Verein. „Die freudige Überraschung des Besuchs war bei jedem Mitglied garantiert“, berichtet der Verein. „Darauf ein dreifaches Horrido.“

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