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Lossprechungsfeier von 128 Gesellen auf der Freilichtbühne in Coesfeld

„Aus besonderem Holz geschnitzt und in Stein gemeißelt“

Kreis Coesfeld

Eine große Hürde haben sie geschafft: 128 junge Handwerker der Innungen Fleischer, Friseur, Maler, Maurer, Steinmetz- und Steinbildhauer, Dachdecker und Tischler erhielten an zwei Tagen aufgeteilt ihre wohlverdienten Gesellenbriefe. Eine gebührende Lossprechungsfeier fehlte zu den letzten Prüfungen, sodass die jungen Gesellinnen und Gesellen sich nun freuen konnten, in der besonderen Atmosphäre der Freilichtbühne Coesfeld ihre Gesellenbriefe zu erhalten.

128 junge Handwerker der Innungen Fleischer, Friseur, Maler, Maurer, Steinmetz- und Steinbildhauer, Dachdecker und Tischler erhielten auf der Freilichtbühne in Coesfeld ihre Gesellenbriefe. Foto:

Die Festredner und Gratulanten freuten sich, wieder persönlich gratulieren zu können. Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Andreas Baumeister ermutigte die neuen Fachkräfte des Handwerks: „Seid stolz auf euer Handwerk! Mit eurer Ausbildung stehen euch viele Wege offen.“ Wilhelm Korth, MdL, würdigte die in vielen Bereichen eingeschränkte Zeit der Ausbildung: „Ihre hervorragende Arbeit wird auch zukünftig gefragt sein“, lobte er die Gesellinnen und Gesellen, „ich bin sehr stolz darauf, Ihnen hier zu gratulieren.“ Festredner Dietmar Panske, MdL, kam trotz Sportunfall mit Gehhilfen auf die Bühne. „Sie sind aus einem besonderen Holz geschnitzt und aus einem besonderen Stein gemeißelt“, würdigte er die Leistungen der Auszubildenden in der Corona-Zeit. Er betonte in seiner Rede die Bedeutung der Digitalisierung im Handwerk. „Wachsen Sie mit der Digitalisierung“, riet er dem Berufsnachwuchs. Ulrich Müller, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, lobte die Leistungen der Prüflingsausschüsse, die unter erschwerten Bedingungen die Prüfungen abgenommen haben, und sprach auch den Lehrern und Ausbildern in den Werkstätten großen Dank aus. Kreishandwerksmeister Ferdinand Limberg erinnerte die Gesellen und Gesellinnen noch an einen alten Brauch: „Von dem ersten Gesellenlohn kaufe einen Blumenstrauß, um sich bei denjenigen zu bedanken, die Sie durch die Ausbildungszeit gebracht haben – den Eltern, Großeltern oder Freunden.“

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