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Hochwasser-Einsatz für Teams aus Coesfeld, Dülmen und Rosendahl

DRK bricht erneut zum Helfen auf

Kreis Coesfeld

Das DRK im Kreis Coesfeld beteiligt sich zum Wochenende an einer weiteren Hilfsaktion in den von Hochwasser geschädigten Gebieten. Das Einsatzkonzept des DRK ist dabei mehrstufig aufgebaut. Zunächst werden Helferteams aus Coesfeld, Dülmen, Buldern und Rosendahl gezielt in die Region fahren und dort von anfordernden Stellen der heimischen DRK-Verbände instruiert und begleitet, wie DRK-Vorstand Christoph Schlütermann beschreibt.

Die Lage in den Hochwassergebieten ist höchst unterschiedlich – DRK-Helfer aus dem Kreis Coesfeld starten am Wochenende erneut, um gezielt Hilfe zu leisten. Foto: Foto: Archiv

Dabei sollen die benötigten Bedarfe der betroffenen Bevölkerung und sozialen Einrichtungen erhoben werden. Anschließend kümmern sich weitere Teams gezielt um diese Bedarfe. Die Aufgabe erfordere von den Helfern ein Höchstmaß an Sensibiliät, so Schlütermann. Der Frust bei den Betroffenen sei schließlich sehr hoch. Der DRK-Landesverband erhält für seine Hilfsaktion Mittel aus dem Bundestopf, die jetzt unmittelbar eingesetzt werden können.

0 Wie sieht die Lage aus? Die Lage in den Krisengebieten ist laut Schlütermann höchst unterschiedlich. Sind in einigen Regionen die größten Schäden schon beseitigt, herrschen in anderen Gebieten noch chaotische Zustände. Die technische Infrastruktur ist teilweise zerstört, die Strom- und Gasversorgung noch nicht überall wiederhergestellt. Gleiches gilt für die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, die teilweise noch beschädigt und gestört ist.

0 Welche Schwerpunkte setzten sich die Teams bei ihrer Arbeit? Schwerpunkte der Hilfsangebote sind aufsuchende Beratung, Betreuung und Vermittlung von Hilfen nach dem Maß der Not. Ziel ist es, wieder ein Maß an Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit herzustellen. Schlütermann: Wir fragen die betroffenen Menschen nach Bedarfen über Hilfsgüter oder auch Beratungsangeboten, wie zum Beispiel zur Versicherung oder zum Mietrecht. Auch psychosoziale Hilfsangebote können vermittelt werden.

0 Wie ist das DRK organisiert? Er fahren laut DRK-Vorstand Schlütermann kleine Teams von maximal drei bis vier Helfern gezielt in festgelegte Regionen. Eine Bedarfsabfrage erfolge recht unkompliziert über ein Online-System. Die Hilfsgüter werden zu einem großen Teil aus Spendenmitteln finanziert. Wir gehen von einem längeren Einsatz aus, der durch wechselnde Teams, jeweils in Tageseinsätzen abgeleistet werden kann.

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