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Ausschuss für Soziales, Bildung und Teilhabe

Fraktionen stärken AFG den Rücken

Havixbeck

Die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Bildung und Teilhabe der Gemeinde Havixbeck stellten sich einhellig hinter die Anne-Frank-Gesamtschule. Durch die Planungen der Stadt Münster, in Roxel eine Gesamtschule neu zu gründen, ist die AFG unter Druck geraten.

Kerstin Adass

Noch sind die Handwerker im Anbau der Anne-Frank-Gesamtschule tätig. Nach den Sommerferien soll der neue Gebäudeteil in Betrieb genommen werden. Foto: Klaus de Carné

„Das hat doch etwas mehr Charme als eine Videokonferenz“, sagte Vorsitzende Margarete Schäpers eingangs der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Teilhabe. Im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) waren die Kommunalpolitiker am Donnerstagabend zu ihren Beratungen zusammengekommen.

Bei dem spannungsgeladenen Thema rund um Planungen zur Errichtung einer Gesamtschule in Münster-Roxel herrschte unter den Ausschussmitgliedern Einigkeit darüber, die Anne-Frank-Gesamtschule zu unterstützen. Der Schulpflegschaftsvorsitzende der AFG, Torsten Burghard, stellte die laufende Unterschriftenaktion vor, die sich aus Sorge um den Schulstandort der AFG in Billerbeck gegen eine Neugründung in Roxel ausspricht.

Schulleiter Dr. Torsten Habbel lobte die größtenteils konstruktiven Gespräche mit den Verantwortlichen in Münster. Außerdem appellierte er an alle Anwesenden, das Sammeln der Unterschriften weniger als Vorgehen gegen Roxel und eher als Unterstützung für die AFG zu betrachten.

Alle Beteiligten hoffen, dass die zu prüfenden Daten und Zahlen bald vorliegen und so vielleicht schon zeitnah nach den Sommerferien über die Zukunft der Schulstandorte entschieden werden könnte.

Der Ausschuss diskutierte zudem über den Zahlungsmodus für das Mittagessen an der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS). Bisher erfolgt die Abrechnung als monatliche Pauschale, die unabhängig davon, ob ein Kind das Essensangebot jeden Tag oder nur an einigen Tagen wahrnimmt, erhoben wird.

Die Fraktionen von CDU und FDP kritisierten dieses Vorgehen und sprachen sich im Sinne der Digitalisierung für die Einführung von Einzelabrechnungen und einer möglichen Online-Buchung aus. Schließlich wurde jedoch einstimmig beschlossen, die Pauschale zunächst beizubehalten und gleichzeitig den Caritasverband als Träger der OGS in die Entscheidung einzubeziehen.

Vertreter des Gemeindesportbunds Havixbeck präsentierten in der Sitzung ihre Vereinsarbeit. Schatzmeister Reinhold Schleinhege erläuterte, dass der Gemeindesportbund für die jährliche Verteilung von bis zu 25 000 Euro an Sportvereine in der Gemeinde zuständig sei. Diese Fördermittel würden teils prozentual nach Mitgliederanzahl der Vereine und teils nach eigenem Ermessen des Gemeindesportbundes verteilt.

Für die kommenden zwei Jahre sind in der Gemeinde unter anderem die Verbesserung der Flutlichtanlagen in Havixbeck und Hohenholte, die Sanierung der Lüftungsanlage in der Zweifachsporthalle und der Umbau des Freibads geplant.

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