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Erweiterung des Clara-Stifts in Seppenrade

Bau schreitet zügig voran

Seppenrade

Vier Millionen Euro nimmt die Stiftung Clara-Stift für ihren Erweiterungsbau in die Hand. Unmittelbar neben dem bestehenden Altenheim entsteht ein Projekt mit zehn Wohnungen, einer großzügigen Senioren-WG sowie einer Tagespflegeeinrichtung für zwölf Gäste. Die Fertigstellung ist für Juni 2022 anvisiert.

Peter Werth

Zufriedener könnte Maria Weiling kaum sein. Der Erweiterungsbau des Clara-Stifts in Seppenrade liege voll im Zeitplan, berichtet das Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Clara-Stift. Die Fertigstellung ist für Juni 2022 geplant. Foto: Peter Werth

Es geht flott voran. Nachdem im Sommer vergangenen Jahres die Baubehörde des Kreises Coesfeld die Baugenehmigung erteilt hatte, starteten die Arbeiten für die Erweiterung des Clara-Stifts zügig. Inzwischen ist das Gebäude deutlich in die Höhe gewachsen, und Maria Weiling ist sichtlich angetan. „Wir sind sehr, sehr zufrieden“, erklärt das Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Clara-Stift, die als Bauherrin auftritt. „Die Bauleitung ist top, die Handwerker sind gut“, beschreibt sie ihre Eindrücke, die ihr nicht zuletzt die münsterische Architektin Anne Linnemannstöns bestätigt habe. Bei der Auswahl der bauausführenden Betriebe habe die Stiftung einen besonderen Blick für heimische Unternehmen gehabt.

Vier Millionen Euro werden in das Projekt investiert, für das die Heilig-Geist-Stiftung als „Zentralmieter“ auftrete, so Weiling. In dem Objekt, das sich optisch an den bestehenden Trakt des Clara-Stifts anlehnt, entstehen zehn barrierefreie Wohnungen, eine Tagespflegeeinrichtung für zwölf Gäste sowie eine große Wohnung für eine ambulant betreute Wohngruppe mit maximal zehn Bewohnern.

„Das ist eine Wohngemeinschaft für Senioren“, schwärmt Weiling besonders von dieser Idee, die den Bewohnern größtmögliche Individualität gewährleiste. Jedem WG-Bewohner steht sein eigenes, rund 25 Quadratmeter großes Appartement mit einem Sanitärbereich zur Verfügung. Zudem ergänzten großzügig dimensionierte Gemeinschaftsflächen wie etwa eine Küche die WG-Fläche. Die zehn Wohnungen in dem Gebäude variieren in ihrer Größe zwischen 47 und 68 Quadratmeter. Jede Wohnung verfüge ebenerdig über eine kleine Terrasse oder in den beiden Obergeschossen über einen kleinen Balkon oder eine Loggia.

Alle Bereiche des Hauses sind barrierefrei zu erreichen. Erschlossen wird das gesamte Objekt unter anderem über einen Aufzug. Der, das erläutert Maria Weiling, sei so dimensioniert, dass er auch Platz für die E-Mobile der Bewohner habe. „Und er ist fahrradtauglich. Im Untergeschoss können diese fahrbaren Untersätze nicht nur geparkt, sondern auch wieder mit Strom aufgeladen werden“, sagt das Kuratoriumsmitglied.

Mit der Fertigstellung der gesamten Anlage sei im Juni 2022 zu rechnen. Dann erfolge der Einzug der neuen Bewohner nach und nach.

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