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Schadenshöhe steht noch nicht fest

Frachtschiff am Kanal in Flammen

Lüdinghausen

Sachschaden in nicht bekannter Höhe entstand am Sonntagmorgen beim Brand eines mit Sand beladenen Frachters auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Das Feuer war aus unbekannten Gründen im Wohnbereich des Schiffes entstanden. Die Feuerwehr Lüdinghausen rückte mit beiden Löschzügen und rund 40 Wehrleuten aus.

wn

Erheblicher Sachschaden entstand am frühen Sonntagmorgen beim Brand eines Frachters an der Anlegestelle des Dortmund-Ems-Kanals in der Nähe der B 58.

Die Feuerwehr Lüdinghausen rückte am Sonntag gegen 5.15 Uhr aus. Dichter Qualm und Feuerschein waren bereits aus der Ferne erkennbar. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der Kombüsen- und Wohnbereich des mit Sand beladenen Frachtschiffes bereits in Vollbrand. „Schiffsbrände sind in der Größenordnung nicht alltäglich”, berichtete Wehrführer Günter Weide. Die Feuerwehr Lüdinghausen flutete das Schiff zunächst mit Schaum und startete dann einen Innenangriff zur Brandbekämpfung.

Eine Person befand sich als Nachtwache auf dem Schiff. Sie wurde von der Feuerwehr vom Schiff gebracht und mit einem Rettungswagen mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Ein in unmittelbarer Nähe zum Schiff an der Anlegestelle geparktes Auto wurde durch die Hitze ebenfalls stark beschädigt. Insgesamt waren zwei Löschzüge mit neun Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache steht noch nicht fest, teilte die Polizei mit.

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