Weitere Anträge können gestellt werden

Photovoltaik-Förderprogramm stößt auf großes Interesse

Lüdinghausen

Erst seit wenigen Tagen können Anträge auf Förderung privater Photovoltaik-Anlagen bei der Stadt gestellt werden. Doch schon jetzt ist der Fördertopf zur Hälfte geleert. Weitere Anträge sind möglich, solange noch Mittel vorhanden sind.

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Bürger können Fördermittel für Photovoltaik-Anlagen bei der Stadt beantragen. Das Interesse ist groß. Foto: Silke Diecksmeier

Seit dem 1. Mai ist es möglich, eine Förderung für privat genutzte Photovoltaik-Anlagen zu beantragen – und viele Anträge sind bereits bei der Stadt eingegangen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Bürgerinnen und Bürger das Programm nutzen wollen, um ihren Teil zur Energiewende beizutragen“, so Bürgermeister Ansgar Mertens in einer Pressemitteilung.

Insgesamt stehen 50 000 Euro für 2021 zur Verfügung. Bis der Fördertopf ausgeschöpft ist, können weiterhin Anträge gestellt werden. Bislang sind 35 bei der Stadtverwaltung eingegangen (Stand: 10. Mai). Das Fördervolumen dieser Anträge beläuft sich auf etwa 26 000 Euro. Die Anträge werden nach Eingang bei der Stadt der Reihe nach bearbeitet. Die Stadt weist darauf hin, dass ausschließlich Anlagen auf Wohngebäuden gefördert werden.

Förderung für neue und bestehende Anlagen

Die Neuinstallation von Anlagen auf dem Wohngebäude wird mit je 150 Euro pro Kilowatt peak gefördert. Die maximale Fördersumme beträgt 750 Euro. Für die Nachrüstung eines neuen Batteriespeichers bei bestehenden Anlagen beträgt die Förderung 150 Euro pro Kilowattstunde, maximal 1000 Euro. Mini-Photovoltaikanlagen werden pauschal mit 200 Euro pro Anlage, jedoch höchstens 50 Prozent der Anschaffungskosten gefördert.

Anträge können schriftlich bei der Stadt eingereicht werden. Informationen und das Antragsformular finden sich auf der Homepage. Fragen beantwortet Stefan Geyer (E-Mail: ­geyer@stadt-luedinghausen.de,  0 25 91/ 92 69 30).

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