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DGB-Kreisverband bestätigt Bickhove-Swiderski und Dickhoff im Amt

Mit bewährten Kräften zu mehr sozialer Gerechtigkeit

Kreis Coesfeld

(fs). Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung ihrer Arbeit und gibt ihnen weiteren Rückenwind für die künftigen Herausforderungen: einstimmig haben die Delegierten des DGB-Kreisverbands bei der konstituierenden Sitzung ihren Vorsitzenden Ortwin Bickhove-Swiderski von der Gewerkschaft Verdi im Amt bestätigt. Ebenso einstimmig fiel in der geheimen Wahl das Votum für Stellvertreter Heinz Dickhoff von der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) aus.

Der DGB-Kreisverband hat sich in seiner konstituierenden Sitzung mit bewährten und neuen Kräften für die Zukunft gerüstet. Foto:

Die Versammlung setzte auch neue Arbeitsschwerpunkte: So sollen die Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen, besonders vor dem Hintergrund der Digitalisierung, die Erhöhung der Tarifbindung und der Ausbau der betrieblichen Mitbestimmung Kernpunkte der gewerkschaftlichen Betätigung sein. Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl will der neue DGB-Kreisverbandsvorstand unter anderem eine Debatte um konkrete Maßnahmen zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit führen.

Erst kürzlich hatte der DGB mit der SPD im Kreis Coesfeld einen Gewerkschaftsrat gegründet. „Als Deutscher Gewerkschaftsbund wollen wir Sicherheit im Wandel. Deshalb fordern wir die Parteien auf, sich für eine bessere, sozialere und sichere Zukunft einzusetzen“, sagte Bickhove-Swiderski.

Weitere Mitglieder des neuen Kreisverbandsvorstands sind: Heinrich Krunke (IG Metall), Simone Flissikowski und Kerstin Grebenstein (GEW), Manfred Kukielka und Dieter Koch (IG BCE), Kai-Uwe Hartweg (GdP), Kurt Hölscher und Karl-Heinz Leber (NGG), Andreas Kimmel und Alfons Kirschneit (IG BAU) sowie Ralf Steindorf (Verdi).

Letzterer wurde sowohl in den Gewerkschaftsrat als auch in den DGB-Kreisverband einstimmig gewählt. Mit dem Osterwicker, der jahrelang Vorsitzender der Rosendahler CDU-Fraktion war, aber vor einiger Zeit aus der Partei ausgetreten ist, hat der DGB nach eigenen Angaben nun einen „Kenner der Kommunalpolitik“ und „ausgewiesenen Sozialpolitiker“ in seinen Reihen. Da Steindorf auch umfassende Kenntnisse im Beamtenrecht hat, wäre er aus Sicht des DGB ein kommender Beisitzer in einem Beamtendisziplinargericht.

„Und ein Angebot von Ralf Steindorf haben wir schon gemeinsam besprochen: Steindorf kocht“, meint Bickhove-Swiderski. „Das werden wir uns nicht entgehen lassen und in gemütlicher Runde über die Gewerkschaftsarbeit sprechen.“

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