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Europawoche

Europa aus drei Perspektiven

Nottuln

Der Film ist fertig und die Macherinnen sind zufrieden. Susanna Wüstneck und Ulla Wolanewitz präsentieren ihre Dokumentation über Jugendliche in Nottuln, Frankreich und Polen zur Europawoche.

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Freuen sich über das Filmprojekt (v.l.): Jutta Glanemann als Leiterin des Rupert-Neudeck-Gymnasiums, Schülerin Andrea Sydow, Susanna Wüstneck und Ulla Wolanewitz. Foto: Sammlung Wüstneck

Knapp 14 Minuten lang ist er geworden: der neue Kurzfilm „Zu/oom/sammen sind wir stark – Europa digital & solidarisch“ von Susanna Wüstneck und Ulla Wolanewitz, der sich sehen lassen kann. Die beiden hatten sich auch diesmal zur Europawoche 2021 wieder etwas Besonderes ausgedacht. Zur Frage, wie es Jugendlichen mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie geht, befragten sie drei Schülerinnen aus Nottuln, Frankreich und Polen.

Für ihre Projektidee, die sie bereits Anfang Januar einreichten, wurden sie dann auch direkt von Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, prämiert und mit einem „angenehmen Betrag“ in ihrem Vorhaben unterstützt. Auch Jutta Glanemann, Schulleiterin des Rupert-Neudeck-Gymnasiums, ließ sich schnell als Kooperationspartnerin gewinnen: „Es ist so wichtig, dass junge Menschen in dieser Zeit auch eine Stimme bekommen!“

„Das hat wunderbar geklappt“

So wie die Schülerinnen in ihrem Alltag auf das Internet angewiesen sind, inszenierte das Film-Duo für das Interview dann auch eine Zoomkonferenz. „Das hat wunderbar geklappt“, lobt Ulla Wolanewitz die jungen Protagonistinnen, die dieses Projekt auch sehr spannend fanden. „Die Mädels haben sich sehr gut mit der Thematik auseinandergesetzt und waren bestens vorbereitet. So lässt es sich arbeiten.“

Mit von der Partie sind Johanna Rabert und Andrea Sydow aus Nottuln und Johanna Deschaume aus Évry-Couronnes (30 km südlich von Paris). Dort ging Andrea Sydow einige Wochen zusammen mit Johanna Des­chaume auf das Collège St. Louis/St. Clément in Vity-Chantillon. Die junge Französin kommt jetzt im Mai zu einem Gegenbesuch für einige Wochen nach Nottuln. Über das Goethe-Institut in Krakau, und dem engagierten polnischen Deutschlehrerverband, kam der Kontakt zur Schülerin Ines Grey aus Częstochowa zustande, die in Katowice zur Schule geht.

Dank an Bezirksregierung

Zu Wort kommt auch Jutta Glanemann mit einem Beitrag zu Europa. Zu hören und zu sehen ist ebenso der Europaminister, der ein Grußwort als Videobotschaft schickte. Passend zur Europawoche ist der Film ab sofort auf www.youtube.de unter „Zusammen sind wir stark“ zu sehen.

Ein besonderes Lob und Dankeschön richtet das Film-Duo auch noch mal ausdrücklich an die Leitung der NRW-Europawettbewerbe „Europawoche“ bei der Bezirksregierung in Münster. „Die Begleitung in der Antragstellung ist immer sehr freundlich, wohlwollend und unkompliziert.“

Kaum ist dieses Projekt in trockenen Tüchern, geht es sofort weiter mit dem nächsten. „In dieser Woche erreichte uns die Zusage der LEADER-Region Baumberge, sodass wir mit unserem Vorhaben ‚Girls empowerment‘ durchstarten können“, freut sich Jutta Glanemann. Das Projekt sieht einen Workshop in „Poetry Slam“ und einen in „Impro-Theater“ vor. Auch hierzu erstellt das bewährte Team Wüstneck-Wolanewitz wieder eine Dokumentation.

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