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Hochsprungmatte für GW Nottuln

Weiche Landung nach Höhenflügen

Nottuln

Eine Staubwolke bei jeder Landung. Das ging nicht mehr. Jetzt hat die Leichtathletik-Abteilung von GW Nottuln eine neue Hochsprungmatte bekommen.

Thomas Austermann

Nagelneu und perfekt für eine weiche Landung: Die jungen GWN-Leichtathletinnen und -athleten dürften sehr motiviert sein, im Hochsprung regelrechte Höhenflüge zu erreichen. Foto: GW Nottuln

Grundsätzlich wird der 30. Geburtstag gerne gefeiert. Es sei denn, es handelt sich um Material, an dem der Zahn der Zeit nagt. Letzteres registrierten die Leichtathleten von GW Nottuln für ihre Hochsprungmatte, die viele Jahre auf dem Buckel hatte. Und jetzt dank außergewöhnlicher Hilfe ersetzt wurde durch eine nagelneue „Landebahn“ für Höhenflieger.

Die ersetzte Matte feierte im letzten Jahr ihren 30. Geburtstag. Anfang der 1990er-Jahre, zur Hochzeit der Nottulner Hochspringer-Elite um Sven Lanwer sowie Nils und Jens Krechting angeschafft, fing sie auch die sehr starken Athleten weich auf. Aber Wind und Wetter sowie zig Nutzungsstunden hinterlassen nun einmal Spuren. So war im Training die Freude eher gering, wenn schon bei Kindersprüngen eine große Staubwolke nach der Landung entstand. Markus Wrobel und Stefan Bolz aus dem Abteilungsvorstand hatten den Handlungsbedarf längst erkannt.

Alte Matte war 30 Jahre alt

Umso glücklicher waren beide über das Angebot von Robert Bartsch, dem Geschäftsführer der pd Personaldienst GmbH, die Leichtathletikabteilung erneut zu unterstützen. Die neue Matte wurde angeschafft. Bolz sagte: „So können wir wieder regelmäßig springen – und die Matte für unsere wachsenden Gruppen auch zum Turnen und Toben nutzen!“ Bei Bedarf wird die Anlage über die FSJ-Stelle im Club Teil der schulischen Übermittagbetreuung.

Um große Erfolge wie einst geht es zunächst kaum. Bolz ist auf Sicht optimistisch: „Derzeit sind die Kinder noch jung, die Abteilung befindet sich weiterhin im Aufbau. Wir haben aber mit dem Kauf dieser Matte die materiellen Voraussetzungen für technisch gute und hohe Sprünge geschaffen.“

„Voraussetzungen für technisch gute und hohe Sprünge geschaffen“

2016 begann die grün-weiße Abteilung fast bei Null. Es gab ein paar „rostige Kugeln“ (Bolz) und Startblöcke. Jetzt steht den Kindern und Jugendlichen von sechs bis 14 Jahren modernes und altersgerechtes Trainingsmaterial zur Verfügung. Ziel der Abteilung ist, weiterhin zu wachsen und noch mehr jungen Menschen ein qualitatives und ansprechendes Trainingsangebot zu bieten sowie die Kooperation mit dem Stift Tilbeck auszubauen.

Der Dank der Abteilung gilt auch den Mitarbeitern der Gemeinde Nottuln und des Bauhofs, die mit der rechtzeitigen Entsorgung der alten Matte sehr geholfen haben. Dank der termingerechten Lieferung durch die Firma Vennekel lief der erlaubte Sportbetrieb sogar ohne Einschränkung weiter. „Wir haben abteilungsübergreifend Hand in Hand gearbeitet“, freute sich Bolz. „So macht Ehrenamt wirklich Spaß.“

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