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Altenheim Schwester Maria Euthymia öffnet am 1. Juni

69 Plätze in drei Wohnbereichen

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Das neue Altenheim Maria Euthymia nimmt am 1. Juni seinen Betrieb auf. Es schließt Versorgungslücken, die in Senden bestehen.

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Die Arbeiten am neuen Altenheim Schwester Maria Euthymia sollen bald beendet sein: Am 1. Juni soll das Haus öffnen. Leiterin Sabine Neumann (kleines Bild) zeigt eine der Wohnküchen, die einen zentralen Punkt der Wohnbereiche bilden. Foto: Altenheim St. Johannes

Am 1. Juni eröffnet in Senden das neue Altenheim Schwester Maria Euthymia. Die Altenheim St. Johannes gGmbH betreibt somit bald die beiden Altenheime St. Johannes und Schwester Maria Euthymia in der Gemeinde Senden. Die neue Einrichtung wird vollstationäre Pflege sowie zwei feste und sechs eingestreute Kurzzeitpflegeplätze für insgesamt 69 Bewohnerinnen und Bewohner bieten können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese verteilen sich auf drei Wohnbereiche mit jeweils 23 Einzelzimmern. Jedes dieser Einzelzimmer verfügt über ein innenliegendes Bad mit Waschbecken, Dusche und WC, ein Pflegebett, einen Nachttisch, einen Kleiderschrank, eine Kommode sowie einen Tisch mit zwei Stühlen. Auf Wunsch können eigene kleinere Möbel nach Absprache mitgebracht werden.

Die Pflegewohnetagen seien mit allen wichtigen Dingen ausgestattet, heißt es weiter. Zentraler Punkt eines jeden Wohnbereiches wird die große, vollausgestattete Wohnküche mit integrierter Fernseh-/Sofaecke sein. Zudem verfügt jede Etage über einen großzügigen Balkon beziehungsweise eine Terrasse im Erdgeschoss. Im Innenhof des Altenheimes liegt ein geschützter Garten, zudem zählen zur Einrichtung eine hauseigene Kapelle sowie ein Café mit Außenterrasse und Selbstbedienungstheke.

Neues Konzept in Pflege umgesetzt

Die Mitarbeitenden des Altenheims gehören zu den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung und sorgen gemeinsam für eine umfassende Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Bereich der Pflege wird auf das in Deutschland noch neue Konzept des „Primary Nursing“ gesetzt. Dies beinhaltet, dass auf jedem Wohnbereich zwei prozesssteuernde Pflegefachkräfte eingesetzt sind, die für die gesamte Planung und Steuerung des Pflegeprozesses der ihnen zugeordneten Bewohner zuständig sind und somit fachlich den Hut auf haben. Zudem fällt die Zwischenstufe der Wohnbereichsleitung weg, da die Pflegedienstleitung durch die prozesssteuernden Fachkräfte in der Fachaufsicht unterstützt wird. Dies, so die Mitteilung, ist eine Besonderheit im Gegensatz zu anderen Altenpflegeeinrichtungen, da zum einen das Konzept der Bezugspflege hierbei noch intensiver umgesetzt wird und zum anderen flachere Hierarchien durch den Wegfall der Wohnbereichsleitungen geschaffen werden.

Sabine Neumann in der neuen Einrichtung Schwester Maria Euthymia: Zentraler Anlaufpunkt in den Wohnbereichen sind die Wohnküchen. Foto: Altenheim St. Johannes

Die Mitarbeitenden des Bereiches Betreuung tragen Sorge dafür, dass die Bewohner in ihrer Einzugsphase umfassend begleitet und unterstützt werden. Sie bieten ein umfassendes Betreuungsprogramm in wohnbereichsübergreifender und wohnbereichsbezogener Form an, das an den Wünschen, Bedürfnissen und Bedarfen der Bewohner ausgerichtet ist.

Die Speisenversorgung wird zentral über die Großküche im Altenheim St. Johannes gesteuert. Hier werden die Mahlzeiten für beide Einrichtungen gekocht. Individuelle Essenswünsche sollen natürlich berücksichtigt werden, so der Träger.

Belegung erfolgt nach und nach

Die Belegung des Altenheims erfolgt nach und nach. Damit ist gewährleistet, dass die Mitarbeiter allen neu eingezogenen Bewohnern in der Eingewöhnungsphase gerecht werden können. Die Zimmer des ersten Wohnbereiches sind mittlerweile fast alle vergeben, Anfragen können aber noch unter  0 25 97/9 60 10 gestellt werden (auch für die anderen beiden Wohnbereiche).

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