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Pfarrer Schneider verabschiedet

Immer ein offenes Ohr gehabt

Ottmarsbocholt

Rund 150 Ottmarsbolter verabschiedeten sich am Pfingstmontag im Rahmen eines Freiluftgottesdienstes vom scheidenden Pfarrer Klemens Schneider. Er habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Gemeinde gehabt, hieß es.

Ulrich Reismann

Pfarrer Klemens Schneider verabschiedete sich am Pfingstmontag in Ottmarsbocholt. Foto: Ulrich Reismann

„Man spürt es, in Otti hast du dich immer wohl gefühlt. Und du warst immer herzlich willkommen.“ So schätzte Josef Rave in seiner Laudatio am Ende des Gottesdienstes die Emotionen ein, die mit dem Wirken von Pfarrer Klemens Schneider in St. Urban verbunden waren. Wie richtig der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes mit seiner Wahrnehmung lag, wird aus den Worten des scheidenden Pfarrers deutlich, mit denen dieser die Messfeier eingeleitet hatte. Gläubige hätten ihm manchmal gesagt: „Wir haben den Eindruck, Sie sind gerne hier.“ Das habe ihm „gut getan. Denn das stimmt.“ Wenn er hier heute Abschied nehme, so tue er das „mit ganz viel Dankbarkeit“.

Bei der ersten Station von Pfarrer Schneiders Abschiedstour am Pfingstmontag hoben auch die Vorsitzende des örtlichen Kirchenchores, Petra Kamlage, und ihr Stellvertreter Dieter Tschernay das Wort „Danke“ ausdrücklich hervor – „für die pastorale Begleitung und die liturgische Beratung“. Und weil er „immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen“ gehabt habe.

Rave würdigte die Verdienste des Geistlichen bei der Fusion von vier „sehr unterschiedlich geprägten Gemeinden. Es war keine Liebesheirat, sie ist uns allen sehr schwer gefallen.“ Doch mit viel Überzeugungsarbeit habe Schneider eine gute Basis für das Zusammenwachsen geschaffen. Der mit einem „Leben Sie wohl!“ von Pfarrer Schneider endende Abschiedsgottesdienst wurde nicht zuletzt durch die musikalischen Darbietungen von Marie-Helen Vorspohl (Orgel), Bettina Kasberg (Querflöte) und Chorleiter Klaus Andresen (Trompete) zu einem nachhaltigen Erlebnis, bei dem es für die 150 Besucher nachfolgend noch die Gelegenheit für persönliche Begegnungen gab.

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