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Energie-Krise

Tierheim schmiedet Notfallplan für den Winter

Kreis Coesfeld

Wie viele andere Menschen beschäftigen sich auch die Verantwortlichen des Tierheims Lette mit der Energiekrise. „Im Tierheim haben wir hinsichtlich des kommenden Winters große Sorgen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Tierschutzvereins.

Für die Katzen sollen isolierende Höhlen eingerichtet werden. Foto: Foto: Archiv

„Die Energiekosten am jetzigen Standort waren schon immer recht hoch. Das angemietete Gebäude ist alt, der Wind pfeift durch alle Ritzen und Dämmung sucht man in dem Gebäude vergeblich.“ Angesichts der explodierenden Energiepreise habe man deshalb nun einen Notfallplan erarbeitet: Um den Gasverbrauch zu senken, werde im Winter die Raumtemperatur im Tierheim auf maximal 16 Grad gesenkt. Den Hunden werden in den Innenzwingern mit Stroh isolierte Hütten bereit gestellt, die sie mit ihrer Köpertemperatur erwärmen können. Ebenso die Katzen. In jedem Katzenraum wird demnächst pro Tier eine isolierte Höhle eingerichtet.

Das zuletzt errichtete Kleintierhaus sei dagegen besser gedämmt, sodass dort die Raumtemperatur vermutlich mit geringeren Maßnahmen zu halten sei.

„Für das Personal haben wir dicke Fleecejacken bestellt.“ Und um die Stromkosten zu senken, werde versucht, den täglich anfallenden Wäscheberg zu minimieren. Auch der gute alte Wäscheständer soll anstelle des Trockners wieder zum Einsatz kommen.

Aber es winken auch bessere Aussichten: „Zum Glück ist dieser Winter der letzte, den wir am alten Standort ertragen müssen“, so der Pressetext.

Im neuen Tierheim Nordkreis Coesfeld sei jedoch großer Wert auf Energieeffizienz gelegt worden und dank der Spende von Ernsting’s Family sei die Installation einer Photovoltaikanlage und einer Luftwärmepumpe möglich.

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