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Mitgliederversammlung des Kreissportbunds in der Steverhalle

Und am Rande noch ein Jubiläum

Senden

75 Jahre wurde der Kreissportbund Coesfeld e.V. (KSB) in diesem Jahr, doch auf der Mitgliederversammlung, die am Mittwochabend in der Steverhalle in Senden stattfand, war das Jubiläum nur ein Randthema. Exakt auf den 11. Mai 1946 datiert das Gründungsdatum, wie Nachforschungen ergaben, die nun auch Teil der Satzung des KSB werden. „Sie befinden sich in bester Gesellschaft mit dem Land NRW, das ebenfalls 75 Jahre alt geworden ist. Wie sich der Kreissportbund in den letzten Jahren entwickelt hat, ist sehenswert“, lobte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr im kurzen Festakt vor der Mitgliederversammlung.

Von Elvira Meisel-Kemper

Das Präsidium freut sich über 75 Jahre Kreissportbund (v.l.) Jens Wortmann (ehrenamtlicher Geschäftsführer) Alexander Bergenthal (hauptamtlicher Geschäftsführer), Katharina Ahlers (Vorsitzende Sportjugend) Judith Wortmann (stellvertretende Vorsitzende Sportjugend) Karin Schnaase-Beermann (Vizepräsidentin) Bernd Heuermann (Präsident) Barbara Buchholz, Holger Schmidt, Klaus Becker, Oliver Dresemann (alle Mitglieder des Präsidiums), Patricia Fink (stellvertretende Vorsitzende Sportjugend). Es fehlt Martin Jasper (Beauftragter für gute Verbandsführung). Foto: Foto: emk

Reinhard Ulbrich, Sprecher der Stadt- und Kreissportbünde im Landessportbund, hob besonders das Jahr 2013 hervor. Damals begann die Stärkung des Verbundsystems der Sportvereine im Kreis Coesfeld. Alexander Bergenthal, Geschäftsführer und Koordinator von Sport im Park, ist seit 2014 dabei. In acht Kommunen des Kreises sollte er die Sportvereine in den jeweiligen Städten oder Gemeinden zusammenführen. Das gelang allerdings nicht, da diese Orte zu klein waren und kein neuer eingetragener Verein gewünscht war. „Dafür haben wir in Havixbeck, Nottuln, Nordkirchen, Senden, Rosendahl, Lüdinghausen, Ascheberg und Olfen runde Tische etabliert“, verriet Bergenthal nach der Versammlung.

Zum Jubiläum und für die Verdienste des KSB hatte Ulbrich eine Auszeichnung mitgebracht, dotiert mit 500 Euro, die er an den Präsidenten Bernd Heuermann überreichte. Sebastian Täger, Bürgermeister von Senden, markierte die erfolgreiche Arbeit des KSB besonders in der Coronazeit. 200 000 Mitglieder in circa 200 Vereinen gehörten dem KSB an, so Taeger.

Weitere Zahlen, die den Erfolg des KSB markierten, folgten in der anschließenden Mitgliederversammlung. Präsidiumsmitglied Klaus Becker freute sich über 4543 abgelegte Sportabzeichen im Jahr 2020. „Mit dieser Zahl ist der KSB zum 14. Mal seit 2007 führend in NRW“, ist Becker auf diesen Erfolg – trotz Pandemie – stolz. Vor allem die Schulen hatten sich daran beteiligt. 3630 Kinder- und Jugendsportabzeichen in den Schulen und nur 913 Sportabzeichen in den Vereinen konnte er benennen.

Allein acht Prozent der Fördermittel des Landes für digitale Angebote flossen 2020 in den Kreis Coesfeld, ergänzte Jens Wortmann, ehrenamtlicher Geschäftsführer. Die Kooperation mit Sportfachschaften und Weiterbildungen als Ansprechpartner für sexualisierte Gewalt wurden ausgebaut und auch sehr gut angenommen. Trotzdem gebe es noch ein paar „offene Baustellen“, sagte Bergenthal. Als ein Beispiel nannte er die Inklusion.

Die Wahlen des Präsidiums liefen reibungslos und einstimmig ab. Die Mitglieder wählten Bernd Heuermann als Präsident wieder, ebenso die Vizepräsidentin Karin Schnaase-Beermann, die Präsidiumsmitglieder Barbara Buchholz, Holger Schmidt, Klaus Becker und Oliver Dresemann sowie Martin Jasper als Beauftragter für Verbandsführung.

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