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Bürgerhaus soll Anbau erhalten

Förderantrag in Vorbereitung

Reckenfeld

Die alte Hauptschule in Reckenfeld soll im Zuge des Umbaus zum Bürgerhaus auch einen Anbau erhalten. Die Stadt möchte für die Umwandlung gerne Fördermittel nutzen.

Oliver Hengst

Der Reckenfelder Bürgerverein (ReBüVe) hat ein Raumkonzept für das künftige Bürgerhaus erarbeitet, das auch einen Anbau vorsieht. Foto: Oliver Hengst

Bis Ende September muss die Stadt einen Antrag einreichen, um die Chancen auf Fördermittel für den Umbau der Alten Hauptschule zum Bürgerhaus zu wahren. Die sei ein „sehr sportlicher Zeitrahmen“, sagte Bürgermeister Dietrich Aden nun im Reckenfelder Bezirksausschuss.

Genau deshalb gibt die Stadt Gas, um die Antragsunterlagen rechtzeitig fertigstellen zu können. Was genau für den Antrag gebraucht wird, ist noch nicht im Detail klar. Derzeit laufen laut Aden Gespräche mit der Bezirksregierung, um genau diese Fragen zu klären. Unter anderem wird darüber gesprochen, welche Planungsreife für den Antrag nötig sei, also wie detailliert die Bürgerhaus-Pläne schon ausgearbeitet sein müssen.

In der Sitzung hatte Ludger Mussenbrock vom Reckenfelder Bürgerverein das Thema angesprochen und zugleich offenbart, dass das vom ReBüVe erarbeitete Raumkonzept auch einen Anbau vorsieht. Der ReBüVe steht als künftiger „Betreiber“ des Bürgerhauses parat und strebt auch in der Planung und Bauausführung eine sehr aktive Rolle an. Das Raumprogramm habe man zwischenzeitlich der Politik vorgestellt. Von dort habe es positive Rückmeldungen gegeben, so Mussenbrock. Das Konzept sei von den politischen Vertretern als „nachvollziehbar“ bewertet worden.

Bevor der Förderantrag eingereicht wird, sollen die konkreten Bürgerhaus-Pläne mit Politik und Bürgern besprochen werden. „Das ist unser Anspruch“, sagte Aden, der sehr zeitnahe Gespräche mit dem ReBüVe über den weiteren Ablauf ankündigte. „Es gab ja auch schon Gespräche mit Ihnen. Wir stehen da ja in regelmäßigem Austausch.“

Der aktuell noch sehr grobe Zeitplan sehe vor, dass man bis Anfang Juli das Raumkonzept skizziert habe, um es dann der Reckenfelder Politik vorstellen zu können. Ob es zur künftigen Ausgestaltung des Bürgerhauses und damit auch zum Förderantrag eine öffentliche Informationsveranstaltung geben wird, oder ob die wichtigen Beteiligten (also vor allem der ReBüVe und die Politik) auf anderen Wegen eingebunden werden, ist noch offen. Auch ist noch zu klären, ob eine zusätzliche Sitzung des Bezirksausschusses (der laut Terminplan vor den Sommerferien eigentlich nicht mehr zusammenkommt) nötig ist.

Mussenbrock wies auch darauf hin, dass man hinsichtlich der Heizung des Altbaus tätig werden müsse. Hintergrund: der Neubauteil (jetzt noch Flüchtlingsunterkunft) soll im Laufe des Jahres 2021 abgerissen werden. Doch in diesem Gebäudeteil ist auch die zentrale Heizungsanlage für den gesamten Komplex enthalten. Der Altbau stünde somit im Winter ohne Heizung da. Der ReBüVe hat sich dazu bereits Gedanken gemacht. „Irgendjemand müsste sich da auf jeden Fall drum kümmern,. Man kann sich auch mit uns in Verbindung setzen“m, sagte Mussenbrock. „Wir haben da gute Ideen, wie man das überbrückt.“ Aden verwies in dem Zusammenhang nochmals darauf, dass man stets in engem Kontakt mit dem ReBüVe stehe. „Insofern wird es auch hier nicht daran scheitern.“

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