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„Tag der Nachbarn“ am heutigen Samstag

Kennenlernen und Ideenbörse

Reckenfeld

An mehreren Stationen im Ort werden heute haupt- und ehrenamtliche Akteure Position beziehen und zu Austausch und Begegnung einladen: ein „Tag der Nachbarn“.

Oliver Hengst

Zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Akteure aus Reckenfeld beteiligen sich am Aktionstag unter dem Motto „Reckenfeld ist eine Bank“. Foto:

Zu einem „Tag der Nachbarn“ laden Reckenfelder Vereine und Engagierte am heutigen Samstag ein. Von 14 bis 17 Uhr haben interessierte Reckenfelder die Gelegenheit, mehrere Bänke in Reckenfeld anzusteuern, an denen haupt- und ehrenamtliche Akteure Position beziehen und zu Austausch und Begegnung einladen.

„Wir probieren es mal“, sagen Menderes Elevli und Nazanin Voskort von „Lernen fördern“. Die Aktion dient dem Zweck, mit lokalen Akteuren in Kontakt zu kommen – eine Art organisiertes Kennenlernen. Aber natürlich sind Besucher auch aufgefordert, ganz konkrete Rückmeldungen zu „ihrem Reckenfeld“ zu geben. „Wir wollen herausfinden: Was haben die Menschen für Anliegen, was braucht Reckenfeld? Anschließend wird das ausgewertet und dann muss man sehen, was sich daraus entwickelt“, sagt Elevli, der zusammen mit Nazanin Voskort seit Kurzem eine offene Sprechstunde im „Kleinen Rathaus“ anbietet (Bericht dazu folgt).

Soviel schon mal vorab: Lernen fördern möchte es nicht bei der offenen Sprechstunde belassen, sondern will weitergehende Angebote schaffen, „um mit Reckenfeldern ins Gespräch zu kommen und Begegnung zu ermöglichen“, wie Nazanin Voskort sagt.

Dazu sollen auch neue Veranstaltungsformate etabliert werden. Die Beteiligung am „Tag der Nachbarn“ weist den Weg, die Aktion unter dem Motto „Reckenfeld ist eine Bank“ ist eine erste Annäherung an das, was kommen könnte. Es gibt keine festgelegte Zielgruppe, wer sich angesprochen fühlt, sollte die Einladung annehmen und Ideen zum künftigen Miteinander in Reckenfeld platzieren.

Neben „Lernen fördern“ sind noch etliche weitere Vereine und Einrichtungen beteiligt, die alle eine Bank aufstellen oder eine vorhandene als Treffpunkt nutzen. Da die Aktion ausschließlich unter freiem Himmel stattfindet, sollte eine Durchführung in Corona-Zeiten kein Problem sein. Sinkende Inzidenzen und eine prima Wettervorhersage für Samstag spielen den Organisatoren zudem in die Karten.

Die Reckenfelder Tafel ist ebenso vertreten wie der Reckenfelder Bürgerverein, der mit seinen Plänen, ein Bürgerhaus zu betreiben, bei einer Aktion rund ums Thema Nachbarschaft und Begegnung natürlich nicht fehlen darf. Das gilt auch für die katholische und die evangelische Kirchengemeinde.

Quartiersmanagerin Anna Otten, die bei der Organisation des Aktionstages kräftig mitangepackt hat, wird ebenso dabei sein wie das Mathias-Claudius-Haus. An diese Einrichtung ist die Quartiersmanagerin quasi „angedockt“.

Last but not least ist auch das Team der Kinder- und Jugendarbeit Reckenfeld mit im Boot. Dort war kürzlich wie berichtet unter tatkräftiger Beteiligung vieler Jugendlicher das Jugendzentrum aufwendig umgestaltet worden.

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