„Innenstadt wiederbeleben“

Wenn Eltern und Kinder dem Bürgermeister helfen müssen

Greven

Am Freitag der kommenden Woche (21. Mai) geht die neue Stadtrallye „Rettet den Bürgermeister“ an den Start.

Peter Beckmann

Macher, Ideengeber, Akteure und der Finanzier versammelten sich gestern rund um Bürgermeister Dietrich Aden, der die Testrund der vergangenen Woche sichtlich unbeschadet überstanden hat. Foto: Peter Beckmann

Nach eigener Aussage steckte er mal so Richtig in Not. Da ist es doch des Bürgers zweite Pflicht, den ersten Bürger zu retten. Im Probedurchgang in der vergangenen Woche hat es geklappt – inklusive einigen kleinen Fehlern, die inzwischen ausgemerzt sind. Am Freitag der kommenden Woche (21. Mai) geht die neue Stadtrallye „Rettet den Bürgermeister“ an den Start.

Gestern fanden sich die zusammen, die an dieser Rallye, oder in neudeutsch „Escape-Room“, mitgewirkt haben – als Macher, als Ideengeber, als Akteure, als Finanzier. Und natürlich als „Opfer“ im Fall von Dietrich Aden.

Der zeigte sich von dem Spiel und von der Idee begeistert und bedankte sich artig, dass er schlussendlich tatsächlich gerettet wird. „Es hat richtig Spaß gemacht mitzuspielen“, sagte er und freute sich auch über die Grundidee des Spiels.

Die erklärte Jan Policnik von Greven Marketing und auch der Abenteuerkiste. „Corona hat leider dafür gesorgt, dass in der Innenstadt nichts mehr los ist. Und das wollen wir ändern, in dem wir eben diese Innenstadt für Familien und Kinder erlebbar machen.“

Aufgabe der Teilnehmer – vier Personen (Kinder im Grundschulalter und deren Eltern) können zusammen spielen – ist es, das Rätsel des verschwundenen Bürgermeisters zu lösen und sich damit eine Prämie zu erarbeiten. Dafür wird ein Smartphone benötigt und muss ein Paket bei Greven Marketing, der Buchhandlung Cramer und Löw oder der Bäckerei Muhmann an der Schützenstraße für 13 Euro gekauft werden. Darin enthalten sind die Werkzeuge, die ein Detektiv halt so braucht und natürlich auch Verpflegung während der Suche.

Organisiert wurde die Outdoorrallye von einer Projektgruppe der Abenteuerkiste Greven, in keinen Videos haben Bürgermeister Aden, Pfarrer Klaus Lunemann und Herbert Runde vom Heimatverein mitgespielt. Die Kreissparkasse hat bei der Finanzierung geholfen und ist gleichzeitig ein Teil des Rätsels. „Die Corona-Zeit ist eine langweilige Zeit für Kinder und Familien. Da ist so ein Spiel doch genau das Richtige, um die Langeweile zu vertreiben“, sagte Christian Tophoff von der Kreissparkasse.

Die Spielpakete gibt es in einer Auflage von 200 Stück. Sind die verkauft, kann das Spiel auch nur digital gespielt werden.

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