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Regenrückhaltebecken: Nur Angler haben weiter Zutritt

Zaun soll Wöste-Eltern ruhig schlafen lassen

Greven

Das Regenrückhaltebecken an der Overmannstraße ist eingezäunt worden. Anlass: Das wachsende Wohngebiet ist sehr nah an das Gewässer herangerückt.

Oliver Hengst

Das Regenrückhaltebecken am südlichen Rand des Baugebietes Wöste ist aus Sicherheitsgründen eingezäunt worden. Foto: Peter Beckmann

Das Regenrückhaltebecken an der Overmannstraße ist eingezäunt worden. Die Zaunanlage ist weitgehend fertig, es fehlen nur noch einige Restarbeiten. Sicherheitsgründe waren ausschlaggebend für diesen Schritt.

„Das ist letztlich dem Wachstum der Wöste geschuldet“, sagte Klaus Rading, Leiter des Geschäftsbereiches Abwasser, auf Anfrage. Das Siedlungsgebiet sei mit den Jahren immer nähert an das Regenrückhaltebecken herangewachsen – sehr gut nachvollziehbar im Übrigen auf der Seite geonetz.stadt-greven.de, wo man mittels überblendbarer historischer Luftbilder die bauliche Entwicklung seit der Jahrtausendwende einsehen kann.

Der Zaun um das Becken hat laut Rading weniger mit dem benachbarten Kindergarten zu tun, denn die Jungen und Mädchen, die diese Einrichtung besuchen, werden in der Regel von ihren Eltern gebracht und abgeholt und in der Zeit dazwischen in der Kita betreut.

Anlass war das Wohngebiet, in dem viele Familie leben. „Deshalb haben wir uns entschlossen, das Becken abzusperren.“ Spaziergänger könnten es nach wie vor außen umrunden.

Die Angler, die sämtliche Regenrückhaltebecken in Greven für ihre Nutzung gemietet haben, haben laut Rading mittels eigener Schlüssel weiterhin Zugang zum Gewässer.

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