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Neues Corona-Schnelltestezentrum an der Bahnhofstraße geht Montag in Betrieb

„In nur einer Minute Sicherheit“

Horstmar

Eine zweite Corona-Schnellteststelle in der Stadt Horstmar soll am kommenden Montag (10. Mai) im ehemaligen Ladenlokal für Motorräder an der Bahnhofstraße 34 eröffnet werden. Diese betreibt das Unternehmen APH UG im Auftrag des Kreises Steinfurt. Wie dessen Geschäftsführer Markus Altensell während eines Pressetermins angekündigt hat, können die Bürger auch ohne vorherige Terminbuchung dort erscheinen.

Sabine Niestert

Bürgermeister Robert Wenking, sein Allgemeiner Stellvertreter Georg Becks und der Geschäftsführer des Unternehmens APH UG, Bernd Altensell (v.l.), das die neue Teststelle in Horstmar im Auftrag des Kreises Steinfurt betreibt, sind zuverlässig, dass sie mit dem ehemaligen Ladenlokal für Motorräder an der Bahnhofstraße 34 einen geeigneten Standort gefunden haben. Foto: Sabine Niester

Da die Nachfrage nach Corona-Schnelltests ständig weiter steigt, wird in der Stadt Horstmar eine weitere Anlaufstelle für die Bevölkerung errichtet. Diese soll auch die bereits vorhandene Teststelle im St.-Gertrudis-Haus entlasten, die stark frequentiert wird. Vom Tisch ist allerdings die zunächst angedachte Lösung, Schnelltests im ehemaligen leerstehenden Gebäude des Kindergartens St. Elisabeth mitten in der Altstadt anzubieten. Stattdessen werden Bürger, die einen Schnelltest brauchen, in das ehemalige Ladenlokal für Motorräder an die Bahnhofstraße 34 gebeten. Dort gibt es auf dem großen Parkplatz des Verlags Coppenrath auch genügend Stellflächen. Auf diesen Vorteil des neu gewählten Standortes weist Bürgermeister Robert Wenking hin, der mit seinem Allgemeinen Vertreter Georg Becks, der als Leiter des Fachbereichs Ordnende und Soziale Dienste auch für alles zuständig ist, was die Corona-Pandemie betrifft, ins Historische Rathaus eingeladen hat. Mit von der Partie ist an diesem Vormittag auch Markus Altensell. Er ist Geschäftsführer des Unternehmens APH UG, das im Auftrag des Kreises Steinfurt die Testungen durchführen wird.

„Wir haben bereits zwei Testzentren in Ladbergen eröffnet“, berichtet er, dass zudem noch eines in Dülmen und in Gievenbeck folgen sollen. Die Stadt Horstmar sei der letzte Ort, auf dem die Firma in dieser Hinsicht aktiv werden wolle. Schließlich sei es nur einer Frage der Zeit, bis alle Menschen die Chance auf eine Impfung bekämen. Danach würden die Schnellteststellen vermutlich kaum noch gebraucht, rechnet der Mann mit einem Zeitraum von zwei bis drei Monaten.

In dieser Zeit würden die Zertifakte mit einem negativen Ergebnis allerdings dringend gebraucht, weil sie die Eintrittskarte für den Friseur, die Läden und später auch für die Gastronomie bedeuteten, wenn diese wieder öffnen würde.

Das sehen auch Bürgermeister Wenking und sein Mitarbeiter Becks so. Sie sind froh sind, dass es in der Burgmannstadt demnächst zwei Teststellen geben wird. Die Lage der neuen böte sich an, nach oder vor der Arbeit dort vorbeizufahren und die Gesundheit checken zu lassen. „Es handelt sich aber nicht um einen Drive-In“, betont der Bürgermeister, das sich das Angebot von dem bei Zwiener in der benachbarten Gemeinde Laer unterscheidet. Gemein haben beide Einrichtungen, dass im Notfall auch Bürger vorkommen können, die sich vorher nicht angemeldet haben. Und für jene, die über kein Smartphone verfügen, gibt es ein schriftliches Zertifikat, das die Getesteten anschließend mit nach Hause nehmen und vorlegen können, wenn es gefordert wird. „Das dauert allerdings rund 15 Minuten“, erklärt der Betreiber. Eine Wartezeit, die die Betroffenen sicherlich gerne in Kauf nehmen werden. Generell ist es Markus Altensell und seinem Mitstreiter Matthias Pott allerdings lieber, wenn die Interessierten vorher eine Online-Terminbuchung vornehmen, denn dann könnten sie besser planen und entsprechend viel Personal bereitstellen.

Wie der Geschäftsführer weiter berichtet, stehen drei bis vier Personen für den Testbetrieb bereit. Dabei handele es sich um ausländisches Fachpersonal, das gut geschult worden sei. „Wir müssen schauen, wie das Testangebot wahrgenommen wird“, erklärt Altensell, dass im Bedarfsfall auch ein Sonntagsangebot denkbar wäre. Fest stehe, das kein Besucher weggeschickt werde und jeder Bürger einmal täglich erscheinen könne. In nur einer Minute gäbe es Sicherheit. Die Testung ohne Termin dauert allerdings rund drei Minuten. Das Ergebnis der Testung folge via E-Mail, auf das Handy oder eben händisch als Ausdruck (dafür wird einer Gebühr von einem Euro berechnet).

Am kommenden Montag (10. Mai) soll das neue Testzentrum in Betrieb gehen. Dieses hat zunächst einmal montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Jedem Bürger verspricht der Geschäftsführer eine FFP“-Maske und Kindern Süßigkeiten.

Über die Web-Adresse www.1atest.info kommen interessierte auf die Internetseite von APH UG. Dort können die Terminbuchungen vorgenommen werden.

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