1. www.azonline.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. Gut ein Viertel ist schon weg

  8. >

Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann zufrieden mit Resonanz auf PV-Fördertopf

Gut ein Viertel ist schon weg

Ladbergen

Seit dem 1. April können Eigentümer und Mieter bei der Gemeindeverwaltung Fördermittel für den Kauf und die Installation neuer Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden beantragen. Jeweils 25 000 Euro stehen dafür in diesem und im kommenden Jahr im kommunalen Haushalt zur Verfügung. Gut ein Viertel der Summe für 2021 ist bereits weg.

Dietlind Ellerich

Nicht nur auf öffentliche Gebäude wie die Grundschule, sondern auch auf Privat- und Firmendächer Foto: dell

Den ersten Antrag hatte Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann schon am 1. April auf dem Tisch. Seit diesem Tag können Eigentümer und Mieter bei der Gemeindeverwaltung Fördermittel für den Kauf und die Installation neuer Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden beantragen. Jeweils 25 000 Euro stehen dafür in diesem und im kommenden Jahr im kommunalen Haushalt zur Verfügung (WN berichteten).

13 Anträge für Photovoltaikanlagen und zwei für Balkonanlagen, mit dieser Zwischenbilanz nach fünf Wochen ist Kattmann zufrieden. Gut ein Viertel der Charge für dieses Jahr ist bewilligt. „Ich gehe davon aus, dass der Fördertopf für 2021 spätestens im Herbst leer ist“, sagt sie. Sie sei gespannt, wie viel Kilowatt peak (kWp) auf Ladberger Dächern die Gemeinde am Ende fördere, und vor allem, wie viel CO im Ort eingespart werde.

Zuschüsse werden gestaffelt nach Größe der Anlage gezahlt. Für kleine ab vier Kilowatt peak (kWp) gibt es 300 Euro, 500 Euro überweist die Gemeinde denjenigen, die mehr als acht kWp auf ihren Dächern installieren. Höchstens 100 Euro gibt es für die Anschaffung und Montage von steckerfertigen Balkonanlagen. Ein weiterer Vorteil ist ein Zuschuss von bis zu 150 Euro für die erste Steuerberatung im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der PV-Anlage.

Da die Interessenten mit dem Antrag auf Förderung einen Kostenvoranschlag einer Fachkraft für Solartechnik einreichen müssten, diese aber aktuell sehr viel zu tun hätten, rechnet die Klimaschutzmanagerin damit, dass weitere Anträge in den kommenden Wochen sukzessive eintrudeln. Ihr ist bewusst, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich erst einmal Rat im privaten Umfeld holen, bevor sie Nägel mit Köpfen machen und sich entscheiden. „Die persönliche Empfehlung eines Nachbar oder von Freunden spielt eine große Rolle“, stellt sie fest.

Allen Bürgern, die fachlichen Input möchten, legt Alexandra Kattmann eine Veranstaltungsreihe des Vereins Energieland2050 ans Herz. „Photovoltaik für Privateigentümer“ heißt das Thema des ersten Vortags am heutigen Donnerstag ab 18 Uhr.

Startseite