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Dyckerhoff-Antrag: Online-Konsultation statt Erörterungstermin

Kommt der Abbau ohne zeitliche Einschränkung?

Lengerich/Münster

Online-Konsultation statt Erörterungstermin, dieses Verfahren wird es laut Bezirksregierung aufgrund der Corona-Pandemie für den Dyckerhoff-Antrag geben, auch nach 2027 in Hohne Kalk abzubauen. Informationen dazu werden der Öffentlichkeit ab dem 31. Mai im Internet zur Verfügung gestellt.

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Der Steinbruch in Lengerich-Hohne. Foto: Wilhelm Schmitte

Zum Antrag der Firma Dyckerhoff auf Genehmigung zur Änderung und zum Betrieb ihres Steinbruchs in Lengerich wird es statt eines Erörterungstermins eine Online-Konsultation geben. Das teilt die Bezirksregierung Münster mit. Grund ist die Corona-Pandemie.

Für die Online-Konsultation werden der Öffentlichkeit die sonst im Erörterungstermin zu behandelnden Informationen ab Montag, 31. Mai, bis einschließlich zum 30. Juni auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster (https://www.bezreg-muenster.de/ > Umwelt und Natur > Immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren > Laufende Verfahren) zugänglich gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gegenstand des Antrages ist, wie berichtet, die Entfristung des Betriebs der am 25. Februar 1999 befristet genehmigten Abgrabung eines Teilbereichs im Steinbruch in Hohne.

Zur Teilnahme an der Online-Konsultation berechtigt sind neben der Genehmigungsbehörde, der Antragstellerin und den Trägern öffentlicher Belange ausschließlich Personen, die vom 27. Januar 2020 bis einschließlich 11. März 2020 zu diesem Genehmigungsverfahren rechtzeitig Einwendungen erhoben haben.

Diese Personen können sich zu den zugänglich gemachten Informationen unter Angabe des Aktenzeichens sowie mit Namen und der vollen Anschrift bis zum 30. Juni schriftlich oder elektronisch äußern.

Dyckerhoff hat bei der Bezirksregierung einen Antrag gestellt, um die 20 Hektar große Abgrabungsfläche ohne zeitliche Beschränkung abgraben zu dürfen. Die bisherige Genehmigung erlaubt eine Abgrabung bis Februar 2027.

In dem Verfahren soll unter anderem sichergestellt werden, dass beispielsweise Menschen, Tiere, Pflanzen, der Boden und das Wasser vor schädlichen Umwelteinwirkungen geschützt werden und Vorsorge vor schädlichen Umweltwirkungen getroffen wird. Außerdem wird geprüft, ob auch andere öffentlich-rechtliche Belange gewahrt sind, wie zum Beispiel das Wasserrecht, das Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht und das Naturschutzrecht.

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