1. www.azonline.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Lengerich
  6. >
  7. „Wir geben uns Mühe, das in den Griff zu bekommen“

  8. >

Bürgermeister zur Situation rund um den Canyon

„Wir geben uns Mühe, das in den Griff zu bekommen“

Lengerich

Nach dem turbulenten Sonntag rund um den Canyon inklusive Polizeieinsatz hat sich nun auch Bürgermeister Wilhelm Möhrke zu dem Thema geäußert. Am Dienstagabend sagte er im Stadtrat, dass es „auf allen Ebenen Beratungs- und Handlungsbedarf“ gebe.

Paul Meyer zu Brickwedde

Das Naturschutzgebiet rund um den Canyon darf nicht betreten werden. Doch Besucher ignorieren immer wieder die entsprechenden Hinweise. Foto: Gernot Gierschner

Bürgermeister Wilhelm Möhrke hat am Dienstagabend noch einmal Stellung genommen zur Entwicklung rund um den Canyon. Er betonte, es handle sich um eine „Situation, die so nicht bleiben kann“.

Anlass für seine Einlassungen im Stadtrat waren zum einen der Tagesordnungspunkt „Tourismuskonzept für die Stadt Lengerich“, zum anderen die Berichterstattung in den Westfälischen Nachrichten über die Ereignisse am vergangenen Sonntag, als es wieder einmal einen immensen Besucherandrang gegeben hat.

Möhrke sagte weiter, er glaube, dass die Besucherzahlen zum Sommer eher noch ansteigen als nachlassen. Deshalb gebe es „auf allen Ebenen Beratungs- und Handlungsbedarf“. Bereits in der kommenden Woche seien weitere Gespräche geplant, an denen neben Vertretern der Stadt unter anderem der Kreis – er ist für den Schutz des Naturschutzgebietes zuständig – und die Polizei teilnähmen.

Mit dem Landschaftsverband als Träger der LWL-Klinik werde zudem darüber beraten, ob eine Erweiterung des Parkplatzes Am Kleeberg, der sich auf Klinik-Gelände befindet, denkbar sei, so der Bürgermeister. Er sprach von einer Verdoppelung der Fläche.

CDU-Fraktionschef Hartmut Grünagel gab Möhrke für die angekündigten Gespräche mit auf den Weg zu prüfen, ob eine Erhöhung der Bußgelder für jene möglich sei, die verbotenerweise ins Naturschutzgebiet gehen.

Den Bürgern versprach der Bürgermeister: „Wir geben uns Mühe, das in den Griff zu bekommen.“

Startseite