VdK und Parkinson-Forum finden Räume

„Die ideale Übergangslösung“

Nordwalde

Die Suche nach Räumen können der VdK-Ortsverband Nordwalde und das Parkinson-Forum einstellen – denn sie sind auf dem Trendelkamp-Gelände fündig geworden: Die CDU-Zukunftsschmiede wird künftig auch Anlaufstelle für Ratsuchende aus Nordwalde sein.

Rainer Schwarz

Hereinspaziert. Stefan Wolters übernahm jetzt die Schlüssel zu den neuen Beratungsräumen. Foto: Rainer Schwarz

Viel Platz. Viel Licht. Urige Möbel, die größtenteils aus Paletten gezimmert sind, und ein Nebenraum für Unterlagen. Begeistert steht Stefan Wolters, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Nordwalde und Mitglied im Vorstand des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt, inmitten des 65 Quadratmeter großen Raumes. Nachdem er die Schlüssel von der Nordwalder CDU-Vorsitzenden Maren Bals übernommen hat, atmet er tief durch.

„Endlich haben beide Organisationen die dringend benötigte Anlaufstelle, um Ratsuchende aus Nordwalde zu betreuen“, sagt Wolters. Die CDU-Zukunftsschmiede auf dem Trendelkamp-Gelände sei „die ideale Übergangslösung, bis das neue Bürgerzentrum fertiggestellt ist“.

Zusammenarbeit wird verstärkt

Auf Vermittlung von Bürgermeisterin Sonja Schemmann und nach Anfrage durch Wolters sowie Reiner Krauße, Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt, stellt die CDU die Räume kostenlos zur Verfügung. „Dieses Angebot gilt im Prinzip auch für andere interessierte Gruppen und Verbände“, so Bals.

Der VdK und das Parkinson-Forum verstärken bereits seit einiger Zeit kreisweit die Zusammenarbeit und stimmen sich auch bezüglich der Beratungszeiten in den neuen Räumen in Nordwalde eng miteinander ab. Zunächst gilt es, noch einige kleinere Ergänzungen bei der Einrichtung vorzunehmen, um coronabedingte Vorgaben einzuhalten.

So werden trotz der ohnehin vorhandenen Abstände bei Beratern und Ratsuchenden Acrylglaswände für zusätzliche Sicherheit sorgen. „Die sind bestellt und werden in Kürze montiert“, betont Wolters.

Mitte Mai könnten dann wohl die ersten Gespräche stattfinden. „Anfangs werden wir jeden zweiten und vierten Mittwoch sowie an einem Samstag im Monat je zwei Stunden präsent sein“, erläutert er den derzeitigen Ansatz. „Das muss sich erst einspielen. Nach einer gewissen Zeit passen wir das an die bis dahin gewonnenen Erfahrungswerte an. Das heißt, wir richten uns danach, welche Zeiten den Hilfesuchenden am besten passen.“

Schulungen werden durchgeführt

Aktuell dürfen sich in der Regel nur eine Beraterin oder ein Berater und ein Ratsuchender in den Räumen aufhalten. Das wird im Moment hauptsächlich der jeweilige Vorsitzende beziehungsweise ein Mitglied des Vorstandes von VdK oder Parkinson-Forum sein. Schulungen erweitern künftig den Kreis der Personen, die erste Gespräche führen und dadurch weiterhelfen können. Beim VdK dürften dann nur die hauptamtlichen Kräfte in der Kreisgeschäftsstelle in Ibbenbüren die rechtliche Beratung übernehmen.

„Wenn es die Umstände rund um Corona erlauben und die Einschränkungen gelockert werden, soll hier auch zum Beispiel der VdK-Ortsvorstand tagen“, wagt Stefan Wolters einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Das St.-Augustinus-Altenzentrum solle aber weiter für Veranstaltungen, wie Jahreshauptversammlungen oder Weihnachtsfeiern, genutzt werden.

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