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Grüne Bundestagskandidatin im Videochat

Spallek lobt das Jugendparlament

Nordwalde

Fast 90 Minuten lang stellte sich die Bundestagskandidatin der Bündnisgrünen, Dr. Anne-Monika Spallek, in einer Videokonferenz der Nordwalder Grünen – eine Premiere – den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Matthias Lehmkuhl

Ohne technische Aussetzer verlief die Videokonferenz mit der Grünen-Direktkandidatin für die Bundestagswahl Foto:

Obwohl die Bündnisgrünen in ihrer Heimatstadt Billerbeck auch wie ihre Nordwalder Parteifreunde die zweitstärkste Kraft im Rat sind, war Dr. Anne-Monika Spallek doch positiv überrascht, als sie am Montagabend während der Videokonferenz erfuhr, dass in Nordwalde ein Jugendparlament existiert. „Das haben wir hier in Billerbeck noch nicht auf die Reihe bekommen“, staunte die 53 Jahre alte Kandidatin der Grünen für die Bundestagswahl im September nicht schlecht.

Die promovierte Mathematikerin stellte sich den mehr als zehn interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ersten derartigen Videokonferenz der Nordwalder Grünen vor und beantwortete ihre Fragen. Während ihrer Vorstellung umriss die Abgeordnete des Coesfelder Kreistages, für welche Politik sie einstehe: Für eine vielfältige, nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft, die Tiere artgerecht hält, das Klima schützt und gute Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern ermöglicht; für faire Bedingungen für kleine Betriebe und Selbstständige und für gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum.

Darüber hinaus betonte Spallek auf Nachfrage von Günter Müller, dass die EU-Zuschüsse für die Landwirte leistungs- und nicht mehr flächenbezogen fließen sollten. Klaus Kormann war skeptisch beim Thema „Gemeinwohl-Strategie“. Sie sei wirklich schwierig umzusetzen. „Wir müssen auch den kleinen Betrieben eine Lobby verschaffen“, so Spallek.

Die Anregung von Manfred Hellenkamp, den ÖPNV in Verbindung mit dem Radverkehr zu stärken, nahm die Bundestagskandidatin ebenso auf wie auch den Vorschlag von Klaus Kormann, auf den Strecken der Euregiobahn künftig Wasserstoffzüge einzusetzen. Spallek abschließend: „Ich freue mich, Euch bald das erste Mal persönlich in Nordwalde und mit neuen Gästen sehen und sprechen zu können.“

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