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Eingeschränkter Betrieb zum Saisonstart

Nur zum Schwimmen ins Freibad

Ahlen

Planschen, Klettern und Sonnen sind tabu: Zum Saisonstart im Ahlener Freibad ist ab Donnerstag (27. Mai) zunächst nur das sportliche Schwimmen gestattet.

Ulrich Gösmann

Schwimmen ja, mehr aber noch nicht: Das Ahlener Freibad meldet sich am Donnerstag mit eingeschränktem Betrieb zurück. Bleibt der kreisweite Inzidenzwert fünf Tage unter 50, öffnen sich auch andere Bereiche. Foto: Ulrich Gösmann

Das Ahlener Freibad meldet sich zurück – zum Schwimmen. Für mehr zunächst nicht. Saisonstart ist bereits am Donnerstag, 27. Mai, um 6.30 Uhr. Liegewiese, Kinderbecken, Sprunganlagen und auch das neue Hüpfkissen sind dann allerdings Tabuzonen. Schuld: der vergangene Samstag mit seinem kreisweiten Inzidenzwert-Wellenausschlag minimal über 50.

„Wir machen möglich, was geht“, sagt am Dienstag Bäder-Geschäftsführer Dr. Al­fred Kruse und kündigt einen eingeschränkten Betrieb an, der signalisieren solle: „Wir sind wieder da.“ Gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung bestehe ausschließlich die Möglichkeit, zum Zweck der Sportausübung zu schwimmen. „Mehr ist wieder möglich, wenn die kreisweise Inzidenz fünf Tage am Stück unter 50 liegt“, so Kruse. Das könne in der nächsten Woche schon so weit sein.

Dr. Alfred Kruse

Zunächst aber gilt: Schwimmbetrieb in zwei Schichten montags bis freitags von 6.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Samstags, sonntags und an Feiertagen öffnet das Bad erst um 8 Uhr. Während der zweistündigen Unterbrechung am Mittag wird die Anlage gereinigt und desinfiziert.

Die Personenobergrenze liegt zunächst bei zeitgleich 100. Die bekannten drei „G“ wie „Geimpft“, „Genesen“ und „Getestet“ berechtigen zum Zutritt. Für noch nicht vollständig geimpfte Frühschwimmer heißt das beispielsweise, alle zwei Tage einen aktuellen Negativtest vorzulegen. Vereinfacht wird die Registrierung über die Luca-App. Alternativ kann auch analog am Eingang ein Datenblatt ausgefüllt werden. Über das Kassensystem, so Betriebsleiter Thomas Schliewe, sei es jederzeit möglich, die aktuelle Besucherzahl abzurufen.

Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Bädergesellschaft trafen sich am Nachmittag mit dem Bürgermeister zum Ortstermin. Foto:

Umkleiden und Duschen dürfen von maximal zwei Gästen gleichzeitig benutzt werden. Auf dem Gelände ist der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Selbstredend unter Beachtung der Maskenpflicht auf allen Verkehrswegen. Das gilt auch auf dem Parkplatz und bei auftretender Warteschlange im Eingangsbereich. Im Sportbecken werden Trennlinien gezogen, um einen Schwimmbetrieb unter Wahrung der Abstände zu ermöglichen.

Der Bäderchef hofft, in der nächsten Woche auf das bewährte Konzept aus dem Vorjahr umschwenken zu können. Mit zweimal 350 Tagesgästen und der Öffnung aller Bereiche.

Barbara Buschkamp

Bürgermeister Dr. Alexander Berger freut sich am Dienstagnachmittag beim Ortstermin vor Vertretern des Aufsichtsrates und der Bädergesellschaft: „Die zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher getroffenen Hygienemaßnahmen überzeugen mich völlig. Wenn alle Gäste die Freiheit an der Sonne verantwortungsvoll genießen, steht dem Sommerspaß nichts mehr im Wege.“ Aufsichtsratsvorsitzende Barbara Buschkamp zeigt sich zuversichtlich: „Wir hoffen, dass wir auch bald wieder Familien und jüngere Gäste in unserem Bad begrüßen können.“

Eintrittskarte auch Verzehrgutschein

Kleines Bonbon: Wie im Vorjahr ermöglicht die Eintrittskarte als Verzehrgutschein einen Rabatt von einem Euro in der Freibad-Gastro. Apropos Eintritt: Die Tarife bleiben stabil. Erneut aufgelegt wird das Ferienticket, das Schülern für zehn Euro lang durch ihre sechs schulfreien Wochen das Freibad öffnet.

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