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Kranzniederlegung der Dolberger Schützen

„Wir sehen ein Licht am Ende des düsteren Tunnels“

Dolberg

Das Dolberger Schützenfest musste in diesem Jahr erneut ausfallen. Doch die Zeremonie der Kranzniederlegung am Ehrenmal begingen der Vereinsvorsitzende Hans Droste und Schriftführer Norbert Penger – wenn auch allein.

Ralf Steinhorst

Pandemiebedingt nahmen nur der Vorsitzende Hans Droste (l.) und Schriftführer Norbert Penger die Kranzniederlegung vor. Beide hoffen auf ein Schützenfest im kommenden Jahr. Foto: Schützenverein Dolberg

Trotz des Ausfalls des Schützenfestes hat der Schützenverein Dolberg am Himmelfahrtstag an seiner traditionellen Kranzniederlegung am Dolberger Ehrenmal festgehalten. Damit gedachte der Verein auch in diesem Jahr der Opfer von Terror und Gewaltherrschaft sowie verstorbener Vereinsmitglieder. In das Gedenken wurden auch die Toten der Coronapandemie einbezogen.

Pandemiebedingt führten nur der Vorsitzende Hans Droste und Schriftführer Norbert Penger die Zeremonie durch. In seiner auch auf Video aufgenommenen Rede wandte sich Hans Droste an die amtierenden Regenten, Jubilare und Mitglieder des Vereins. Er dankte den Dolbergern für das Schmücken der Straßen mit Fahnen, die ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts seien.

Video wird veröffentlicht

Der Vorsitzende erinnerte daran, dass der Verein im vergangenen Jahr die Hoffnung hatte, das Schützenfest in diesem Jahr wieder feiern zu können. Diese Hoffnung bestehe weiterhin, nun für das kommende Jahr: „Wir sehen ein Licht am Ende des düsteren Tunnels.“ Hans Droste zollte den Wissenschaftlern Respekt, die in atemberaubender Geschwindigkeit wirksame Impfstoffe entwickelt haben. Ein Teil seiner Hoffnung ist nun, dass sich alle Menschen impfen lassen, so dass es bald wieder möglich ist, unbeschwert gemeinsam und miteinander feiern zu können. Das Video der Kranzniederlegung soll in Kürze veröffentlicht werden.

Jubilarköniginnen besucht

Nach der Kranzniederlegung suchten Hans Droste und Norbert Penger die diesjährigen Jubilarköniginnen zu Hause auf, um ihnen mit einem Blumenstrauß zu gratulieren. Die Eiserne Königin Christel Brehe, Diamantkönigin Marta Steinhoff sowie Goldkaiserin Hedwig Stratmann freuten sich sehr über den überraschenden Besuch.

Um wenigstens etwas „Schützenfestfeeling“ im Lambertusdorf zu verbreiten, fuhr die Avantgarde mit einem Trecker und unbesetzten Planwagen durch Dolberg, auf dem eine Musikanlage über Lautsprecher laute Marschmusik verbreitete.

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