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Erstes Treffen im „Boulodrom“ nach langer Zwangspause

Kontrollierter Spaß bei „Klack‘ 09“

Drensteinfurt

Im „Boulodrom“ im Erlfeld rollen wieder die Kugeln. Nach zuletzt fast siebenmonatiger Zwangspause trafen sich nun die ersten Mitglieder der Bouleabteilung „Klack ´09“ zum Neustart. Der jedoch stand Corona bedingt nach wie vor unter ganz besonderen Vorzeichen.

Matthias Kleineidam

Nach fast siebenmonatiger Zwangspause rollten im „Boulodrom“ nun erstmals wieder die Kugeln. Obmann Friedel Walter (unten r.) ist froh, dass es nun endlich wieder losgeht, auch wenn die Treffen noch unter besonderen Corona-Vorzeichen stehen. Foto: Kleineidam

Exakt 52 Wochen nach dem ersten Re-Start hat die Bouleabteilung „Klack ‘09“ des SV Drensteinfurt den zweiten Wiederbeginn hingelegt. Diesmal dauerte die Zwangspause wegen der Pandemie nicht nur zehn Wochen, sondern fast sieben Monate.

„Es ist ein Segen des Alters“, sagte Friedel Walter bei der Begrüßung. Der Obmann der Boulefreunde, der seit Januar 2020 im Amt ist und dem Vorstand des Gesamtvereins angehört, spielte darauf an, dass die meisten Mitglieder schon vollständig geimpft seien und bei den Kontaktbeschränkungen wie die von Covid-19 Genesenen nicht berücksichtigt werden müssen. Ansonsten ist die Teilnehmerzahl aktuell noch auf 20 Personen begrenzt. „Ich denke, wir werden keine großen Schwierigkeiten damit bekommen“, sagte Walter.

Zum Neustart am Freitagvormittag kamen 15 Boulespieler. Zwischen den Spielpaarungen muss es einen dauerhaften Abstand von fünf Metern geben. „Durch die neuen Plätze haben wir uns in die Lage versetzt, dass wir keine Probleme kriegen“, betonte Walter. Im „Boulodrom“ im Sportzentrum Erlfeld stehen insgesamt 30 Spielfelder zur Verfügung, maximal jeder zweite Platz wird zurzeit genutzt. In den Tagen vor der Wiedereröffnung war die Anlage auf Vordermann gebracht worden. „Wir haben mit zehn, zwölf Leuten richtig geknechtet“, sagte Friedel Walter.

„Klack ‘09“ – die Abteilung gibt es seit 2009 und zählt 115 Mitglieder – startet nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen mit dem „kompletten Angebot“, sagte Walter. Gespielt werden kann zu den gewohnten Öffnungszeiten: montags (Training Ligateams) und mittwochs ab 18.30 Uhr, freitags ab 10.15 Uhr, samstags ab 13.30 Uhr und sonntags ab 10.30 Uhr. Die Gruppe „Mittendrin“ für Menschen mit Behinderung traf sich am Freitagnachmittags erstmals seit Langem wieder. „Sie haben uns gelöchert“, sagte Walter und freute sich, dass das Interesse der beeinträchtigten Personen weiter da ist. Auch bei diesen Treffen dürfte es keine Schwierigkeiten geben. „Es ist ja nur eine kleine Gruppe“, so Walter. 21 Personen waren am Freitag dabei. „Die Freude war riesig“, sagte der stellvertretende Obmann Thomas Volkmar. „Fast alle sind zwei Mal geimpft.“

Was die Turniere betrifft, bleiben die Boulefreunde zurückhaltend. Die Wettkämpfe seien erst einmal zweitrangig, der Spaß am Boulespielen stehe im Vordergrund. „Wir machen nur das, was wir auch kontrollieren können“, unterstrich Walter. Außerdem bedürfe es einer gewissen Vorbereitung. Nach dem Frühlings- und dem Asparagus-Cup ist auch der zunächst für den 11. Juni geplante U50-Cup abgesagt. „Wir fangen frühestens mit dem Generationenturnier an“, sagte Walter. Aber auch diese Veranstaltung (26. Juni) stehe „auf wackeligen Füßen, weil viele junge Leute dabei sind“.

Ein Lob gab es von Walter für den neu gewählten Vorstand um den Vorsitzenden Thomas Klein. „Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen Vorstand“, sagte der Boule-Obmann und sprach von einem „tollen Miteinander“. Außerdem erwähnte er die aktuellen Bauarbeiten auf der Sportanlage. „Die neue Terrasse soll der Mittelpunkt des Vereinslebens werden.“

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