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Averbeck-Azubis sind in der Serie „Passt, wackelt und hat Luft“ zu sehen

„Eine richtig coole Erfahrung“

Ostbevern

Der WDR begleitet Auszubildende auf ihren ersten Schritten im Berufsleben. Mit von der Partie sind diesmal auch zwei Lehrlinge vom Bauunternehmen Averbeck in Ostbevern. „Passt, wackelt und hat Luft“ heißt die Serie, die immer montags ausgestrahlt wird.

Karl-Heinz Kock

Die Auszubildenden Gordon Steinkamp und Ibrahim Jabbi (r.) hatten eine Menge Spaß. Foto: Averbeck

Wer Handwerkern gerne bei der Arbeit zusieht, ist derzeit beim WDR-Fernsehen gut aufgehoben. Jeweils montags um 21 Uhr begleitet der Westdeutsche Rundfunk Auszubildende bei ihren ersten Schritten im Berufsleben. „Passt, wackelt und hat Luft“ heißt die Serie, deren zweite Staffel am 3. Mai begonnen hat. Fünf weitere Folgen stehen noch aus. Mit von der Partie sind diesmal auch zwei Lehrlinge vom Bauunternehmen Averbeck in Ostbevern.

„Ich bin nicht ganz unschuldig an der Idee, dabei mitzumachen“, räumt Markus Lammerding ein. „Ich fand schon die erste WDR-Staffel klasse.“ Als die Kreishandwerkerschaft Protagonisten für die zweite Auflage suchte, kam der Stein ins Rollen. Nun fungiert der 54-jährige Polier als wichtigster Ansprechpartner und Ratgeber für Gordon Steinkamp und Ibrahim Jabbi. Die beiden Youngster befinden sich im ersten beziehungsweise dritten Ausbildungsjahr zum Maurer. Die Dreharbeiten fanden an fünf Tagen im August und September 2020 auf Baustellen in Münster und Oelde statt.

„Das hat den beiden richtig Spaß gemacht“, berichtet Anna-Karina Averbeck, die in der Bauleitung des Familienunternehmens tätig ist. Zunächst stand der 20-jährige Abiturient Steinkamp aus Westkirchen im Mittelpunkt, anschließend gesellte sich sein 22-jähriger Kollege Jabbi aus Ostbevern hinzu. Letzterem sagten die Aufnahmen derart zu, dass er inzwischen auch Lehrvideos für die Kreishandwerkerschaft und für Südafrika gemacht hat. „Er geht voll darin auf“, so die 36-jährige Bauingenieurin.

„Als das Angebot von der Firma kam, war schon Interesse da“, berichtet Gordon Steinkamp. „Wir haben ein spontanes Video an den WDR geschickt. Nach einem Probedreh lief dann eigentlich alles von selber. Ein bisschen nervös ist man schon, wenn man das erste Mal vor der Kamera steht, aber das hat sich gelegt, weil die Leute dahinter super entspannt waren. Eine richtig coole Erfahrung. Es hat Spaß gemacht.“

In der heutigen Ausgabe (10. Mai) können die Fernsehzuschauer sehen, wie der Auszubildende praktische Erfahrungen beim Gießen von Bodenplatten auf der Baustelle sammelt. In der WDR-Mediathek hat sich der 20-Jährige einen Teil der sechs Folgen schon angeschaut – gemeinsam mit der Familie seiner Freundin. „Dabei war die Oma nervöser als ich“, so Steinkamp.

Maurermeister Markus Lammerding macht es sich derweil immer montags abends mit seiner Gattin vor dem Fernseher gemütlich. „Für mich war es spannend zu sehen, wie so ein Fernsehteam funktioniert. Am Ende bleiben von acht Stunden Dreharbeit nur zehn Minuten übrig“, sagt der Münsteraner. „Anfangs waren wir noch ein wenig verkrampft. Anschließend haben wir dann den Gedanken an Ton und Kamera völlig verloren. Bei der Abfahrt vom Hof oder bei der Ankunft auf der Baustelle haben sie uns öfter gefilmt – auch mit einer Drohne. Auf der Baustelle selbst haben sie uns dann machen lassen und nicht unterbrochen. Das hat unheimlich Spaß gemacht.“

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