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Freibad und Strandbad haben das „Go“

Badesaison startet am Wochenende

Sassenberg

Jetzt kann es endlich losgehen: Die Fans des kühlen Nass dürfen sich freuen. Für das Freibad und auch das Strandbad hat die Stadt Sassenberg nun endlich das „Go“ bekommen. Allerdings wird es natürlich entsprechende Hygiene-Einschränkungen geben.

Ulrike von Brevern

Im Freibad könnten die Temperaturen noch steigen. Foto: Ulrike von Brevern

So richtig vermisst haben im Mai bislang wohl nur die hartnäckigsten Freiluftschwimmer die Möglichkeit, im Freibad oder Strandbad ins Kühle Nass zu steigen. Passend zu frühlingshaften Wetteraussichten am kommenden Wochenende hat die Stadt nun aber endlich das „Go“ bekommen, beide Bäder als Projekt im Rahmen der „Modellregion Kreis Warendorf“ zu öffnen. Ohne diesen Status hätte nur das Freibad mit einem reinen Schwimmerangebot öffnen dürfen. Der Wermutstropfen: Die Auflagen sind noch einmal deutlich höher als im vergangenen Jahr.

Im Freibad geht es Samstag (29. Mai) ab 9 Uhr los. Das Strandbad ist vorbereitet, voraussichtlich können Sonnenhungrige Termine ab 10 Uhr buchen. Zutritt haben allerdings jeweils nur Menschen, die nachweisen können, dass sie zum Personenkreis der drei großen G - Geimpfte, Genesene und Getestete - gehören. Dabei ist ein Schnell-Test Vorschrift, ein Selbsttest reicht nicht aus.

Für das Freibad sind Eintrittspreise und Öffnungszeiten gleich geblieben. Bezahlt wird bar. Wer eine Familienkarte erwerben möchte, sollte sich das Formular vorher auf der Internetseite der Stadt herunterladen und den Betrag möglichst passend mitbringen. Bis zu 500 Menschen dürfen gleichzeitig auf das Gelände. Für das Strandbad ist im Vorfeld eine Online-Reservierung zwingend erforderlich. Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten werden vier Tage im Voraus auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht. Bis zu 700 Sonnenhungrige dürfen hier gleichzeitig das Strandleben genießen. Erwachsene zahlen drei Euro, Unter-18-Jährige die Hälfte. Der Betrag sollte möglichst passend mitgebracht werden, bittet die Stadt.

Zu den im Vergleich zum Vorjahr verschärften Auflagen gehört eine erweiterte Maskenpflicht. Nur auf direktem Weg zum Schwimmbecken und auf dem Liegeplatz darf das ganze Gesicht in die Sonne. Die Mitarbeiterinnen müssen ebenfalls Maske tragen. Föns, selbst eigene, sind nicht erlaubt, die Sammelkabinen und Duschen sind geschlossen. Nur jede zweite Einzelkabine darf besetzt werden. Das geltende Hygienekonzept hängt aus.

Einchecken per Luca-App

In beiden Bädern ist das Einchecken per Luca-App auf dem Handy oder als Schlüsselanhänger zwingend notwendig. Bei dem ohnehin hohen Kontrollaufwand an der Kasse sei das Personal mit dem Führen von Listen hoffnungslos überfordert, hieß es bei der Stadt. Zudem gehört die elektronische Nachverfolgbarkeit zu den unveränderlichen Bedingungen im Rahmen der Modellregion.

Liegen die Inzidenzen dauerhaft unter 50 werden Auflagen gemäß geltender Coronaschutzverordnung gelockert. Davon könnten dann auch die Sassenberger Bäder theoretisch profitieren „Die Hürden dürfen für sie nicht höher liegen als die jeweilige Coronaschutzverordnung vorgibt“, betont Philipp Heimann, Projektleiter Modellregionen beim Kreis. Bei der gegenwärtig Version hätte das allerdings noch keine praktische Auswirkung. Bleibt die Hoffnung auf Lockerungen im weiteren Verlauf des Sommers.

Vom traditionellen Anschwimmen werden der Bürgermeister und die Ratsvertreter in diesem Jahr allerdings absehen. „Wir wollen da nichts blockieren“, bekennt Bürgermeister Josef Uphoff.

Feldmarksee Foto: Ulrike von Brevern
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