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K 4 zwischen Sendenhorst und Hoetmar

Fahrbahn wird von Grund auf erneuert

Sendenhorst

Wie der Kreis Warendorf mitteilt, soll die Fahrbahn der K 4 zwischen der L 851 (Sendenhorst-Hoetmar) und der L 586 (Sendenhorst-Vorhelm) auf einer Länge von rund 4,2 Kilometern saniert werden. Eigentlich sollte das schon 2019 passieren. Doch es handelt sich um kniffeliges Projekt.

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Der Zustand ist fürchterlich. Das Fahrbahnprofil der K 4 lässt eine Fahrzeug-Unterboden-Untersuchung ohne Hebebühne zu. Foto: Annette Metz

Im Juli 2019 kam die frohe Botschaft aus Münster: Mit 315 000 Euro fördert die Bezirksregierung die Grunderneuerung der Kreisstraße 4 zwischen Sendenhorst und Hoetmar. Noch im selben Jahr sollte die Maßnahme starten. Passiert ist bis heute nichts. Das soll sich in diesem Jahr ändern.

Wie der Kreis Warendorf mitteilt, soll die Fahrbahn der K 4 zwischen der L 851 (Sendenhorst-Hoetmar) und der L 586 (Sendenhorst-Vorhelm) auf einer Länge von rund 4,2 Kilometern saniert werden. Die Straße weise derartige Schäden auf, dass eine Erneuerung auf ganzer Länge und kompletter Breite nach den heutigen technischen Standards erforderlich werde. Die gesamte Baustrecke werde dafür in zwei Bauabschnitte aufgeteilt.

Schwierige Situation macht Planung kompliziert

Der Baubeginn des ersten Abschnitts, der sich von der L 851 etwa 2,1 Kilometer in südlicher Richtung erstreckt, habe sich aufgrund verschiedener technischer Schwierigkeiten verzögert, heißt es aus dem zuständigen Amt für Umweltschutz und Straßenbau. „Aufgrund des schützenswerten Baumbestandes und der beschränkten Platzverhältnisse mussten verschiedene Varianten erarbeitet und gegeneinander abgewogen werden. Hierzu waren zusätzlich umfangreiche Bodenuntersuchungen erforderlich, die mittlerweile abgeschlossen sind“, teilt der Kreis mit.

Nach jetzigem Terminplan solle im dritten Quartal 2021 mit der Ausschreibung der Baumaßnahme begonnen werden, sodass je nach Witterung und Verfügbarkeit der Bauunternehmen die Arbeiten noch im Herbst beginnen könnten.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 690 000 Euro – 240 000 Euro mehr als noch 2019 prognostiziert – und werden von der Bezirksregierung Münster zu 70 Prozent gefördert. Im Anschluss soll dann der zweite Bauabschnitt bis zur L 586 realisiert werden.

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