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Wohnhaus Bahnhofstraße 51

Förderbescheid über 50 000 Euro

Telgte

Mit 50 000 Euro wird die denkmalgerechte Sanierung des Wohnhaus Bahnhofstraße 51 gefördert.

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Die denkmalgerechte Sanierung wird insgesamt rund 820 000 Euro kosten. 50 000 Euro schießt die Bezirksregierung dazu. Foto: Andreas Große Hüttmann/Bezirksregierung Münster

50 000 Euro für die denkmalgerechte Sanierung des Wohnhauses Bahnhofstraße 51 werden von der Bezirksregierung Münster bereitgestellt. Regierungspräsidentin Dorothee Feller übergab am Mittwoch den Förderbescheid.

Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Gasthaus wurde um 1900 erbaut und wird heute als Wohnhaus genutzt. Bereits mehrfach wurde das Gebäude modernisiert. Dabei wurde die ehemalige Gaststätte im Erdgeschoss 1989 zu Wohnzwecken hergerichtet. In der zusätzlichen ehemaligen Funktion als Gasthaus bildet das Gebäude die typische Infrastruktur im Nahbereich eines Bahnhofs ab.

In der Telgter Bahnhofstraße sei das Straßenbild in solcher Dichte von Bauten der Jahrhundertwende bestimmt, wie in keiner anderen Straße im Ort, heißt es in der Pressemitteilung der Bezirksregierung. Die denkmalgerechte Sanierung wird insgesamt rund 820 000 Euro kosten, wovon knapp 390 000 zuwendungsfähig sind. 50 000 Euro dieser Kosten wurden nun von der Bezirksregierung Münster als Denkmalförderung bewilligt.

Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Kultur, die Landschaft und Naturdenkmale stehen unter dem Schutz des Landes, der Gemeinden und der Gemeindeverbände. So steht es in der Landesverfassung Nordrhein-Westfalen geschrieben. Um diesen Worten auch Taten folgen zu lassen, gibt es unter anderem das Denkmalförderprogramm 2021 des Landes NRW. Gleich neun von der Bezirksregierung Münster bewilligte Förderbescheide für verschiedene Projekte im Bereich des Denkmalschutzes in Everswinkel, Gronau, Horstmar, Münster (2), Nottuln, Recklinghausen, Telgte und Warendorf wurden bewilligt.

Auch wenn die Bescheide bei der coronakonformen Veranstaltung auf Abstand und mit Maske übergeben werden mussten, die Freude über jeden Bescheid sei sowohl bei der Regierungspräsidentin, als auch bei jedem einzelnen Empfänger ungebrochen groß gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Das brachte auch Regierungspräsidentin Dorothee Feller bei der Übergabe zum Ausdruck. An die Bescheidempfänger gerichtet sagte sie: „Der Erhalt unserer Denkmäler ist ein wichtiger Baustein, um unsere Geschichte und unsere Kultur zu erhalten. Deshalb freut es mich besonders, Ihnen diese Förderbescheide für neun verschiedene, tolle und wichtige Sanierungsprojekte im Regierungsbezirk, persönlich übergeben zu dürfen.“

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