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In de Brinke: Stadt verkauft Grundstücke

Energieversorgung ist der besondere Clou

Warendorf

Grundstücke im Neubaugebiet In den Brinke sind begehrt. Die Stadt verlauft weitere 47 davon in einem zweiten Bauabschnitt. Bis zum 31. Juli können sich Interessenten über die Homepage der Stadt um ein Grundstück bewerben. Dafür gelten besondere Kriterien.

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47 Grundstücke verkauft die Stadt Warendorf im nördlichen Bauabschnitt 2 im Neubaugebiet „In de Brinke“. Foto: Stadt Warendorf

Viele Menschen zieht es nach Warendorf, die hiesigen Baugrundstücke sind begehrt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Jetzt startet die zweite Bewerbungsphase für Grundstücke im derzeit größten Neubaugebiet der Stadt.

„Ab sofort nimmt die Stadt Warendorf Bewerbungen für den zweiten Bauabschnitt des Baugebiets „In de Brinke“ entgegen“, informiert die Stadt. Insgesamt 47 Grundstücke stünden in diesem Abschnitt zum Verkauf. Bis zum 31. Juli können Interessenten sich über die Homepage der Stadt für die Grundstücke zu bewerben. „Einen Bonus haben dabei insbesondere Bewerber mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen im Haushalt“, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch Interessenten, die bereits in Warendorf wohnten oder noch kein Wohneigentum besitzen, hätten gute Chancen, ebenso ehrenamtlich Engagierte.

Nach den Sommerferien startet laut Stadt in einem nächsten Schritt die Auswahl- und Vergabephase, in der auch zu Auswahlgespräche eingeladen werde.

Von den 170 Baugrundstücken im gesamten Baugebiet werden 68 von der Stadt Warendorf selbst zur Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern vermarktet. Der Kaufpreis wurde vom Rat der Stadt Warendorf auf 265 Euro pro Quadratmeter einschließlich Erschließung festgelegt, informiert die Stadt in ihrer Mitteilung.

Zukunftsweisend für das Neubaugebiet „In de Brinke“ sei die besondere Form der Energieversorgung für diesen neuen Teil der Stadt. Die Warendorfer Energieversorgung GmbH (WEV) schafft auf den 20 Hektar ein Kaltwärmenetz, welches das Gebiet mit einer fast 100 prozentigen-klimaneutralen Energie versorgt. Das innovative, vom Bund geförderte Projekt mache Erdwärme aus etwa 150 Metern Tiefe nutzbar, die mit entsprechenden Umwandlern sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen der Häuser genutzt werden könne.

2020 wurden im ersten Bauabschnitt insgesamt 21 Grundstücke verkauft, deren Bebauung im Frühjahr 2021 startete.

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