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Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer

Studierende stellen Erfindungen vor: Neun Ideen für das „Picknick³“

Münster

Eine Picknickdecke wird zum Rucksack, die Umhängetasche lässt sich als Stehtisch nutzen und die Matte zum Tisch umfalten – drei der Ideen, die Studierende der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Müns­ter erdacht haben. Am Freitag stellten sie ihre Picknick-Innovationen vor.

Von Gunnar A. Pier

Picknick im Stehen? Mit diesem Stehpicknick-Tisch von Esra Heuermann (links) und Marie Gerichhausen kein Problem. Auf dem Weg dient die Entwicklung als stabile Umhängetasche, dann lässt sie sich als Tisch an Bäume, Laternen und andere Pfosten binden. Foto: Gunnar A. Pier

Für ein Picknick braucht man nur eine Decke und einen prall gefüllten Korb mit Früchten, Keksen, Stullen, Wein. Oder? Was ist, wenn der Rücken schmerzt? Wie kriege ich den Salat unverwelkt zum auserwählten Ort, und wie kann ich es mir mitten in der Stadt gemütlich machen? Mit diesen Fragen haben sich Studierende der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Müns­ter zusammen mit dem Münsterland e. V. Gedanken gemacht. Am Freitag stellten sie ihre Picknick-Innovationen in Münster vor.

„Wie kriegen wir es hin, dass die Menschen mit Picknick im Münsterland etwas Wertiges verbinden?“, stellte Klaus Ehling vom Münsterland e. V. die Frage des Tages. „Wir versuchen, Picknick mit den Leuchtfeuern des Münsterlands zu verknüpfen: Fahrrad und Kanu“, erklärte Projektleiterin Melanie Schlüters.

Also entwickelten die Studierenden Dinge, die den Komfort für Picknicker erhöhen, die den Touristikern das Entwickeln neuer Angebote erleichtern – und der Wirtschaft ein Geschäft ermöglichen. Die Überschrift lautet deshalb: „Picknick³“.

Neun Ideen wurden am Freitag der Öffentlichkeit – darunter auch Stadtmarketing-Mitarbeiter und Gastronomen – vorgestellt:

Stehpicknick: Geht der Trend zum urbanen Picknick? Mit dem Stehpicknick-Tisch von Esra Heuermann und Marie Gerichhausen wäre das kein Problem. Auf dem Weg dient die Entwicklung als stabile Umhängetasche, dann lässt sie sich als Tisch an Bäume, Laternen und andere Pfosten binden.

Pop-up-Picknickmatte: Nick Potter und Jonas Finkeldei haben die „Pop-up-Picknickmatte“ entwickelt, die sich im Handumdrehen in Liege, Tisch oder Hocker verwandeln lässt. Zusammengeklappt ist sie leicht stapelbar – was etwa Gastronomen freuen dürfte.

Kanutisch: Jana Hinsen und Josephin Doep­ner laden aufs Wasser ein: Ihre Kons­truktion erleichtert das Picknick im Kanu und kann sogar zwischen zwei Kanus eingehängt werden.

Picknickanhänger: Ben Robers, Felix Kohnert, Julian Commandeur und Marvin Wolck haben einen Fahrradanhänger entwickelt, der die Idee eines Picknickkorbs aufnimmt, zugleich aber isoliert ist wie eine Kühlkiste. Dazu gibt es passende Kisten als Erweiterung.

Picknickdecke³: Wenn die Decke nicht mehr in den Rucksack passt, muss die Decke zum Rucksack werden: Das Tuch von Emil Beck und Niklas Krings lässt sich zu einem Rucksack zusammenfalten – eine typische 2-in-1-Erfindung.

Sitzsack: Der Sitzsack von Charlotte Hess und Tina Scheckenbach bietet mindestens Platz für zwei Personen. Der Stoff ist wasserabweisend.

Picknickkorb: Das Modell von Clemens Mantei und Sven Kirschke ist gar kein Korb, sondern eine stabile Box mit Tragegriff und Fahrrad-Befestigung.

Picknick-Leuchte: Die Entwicklung von Pax Grünsch und Finn Blankenberg sorgt für Stimmung im Dunkeln. Sie ist mit LEDs ausgestattet und lässt sich hinlegen, aufhängen und per Magnet befestigen.

LeezenLader: Yannick Grawenhoff und Wolfgar Mühlschlegel haben sich Gedanken gemacht, wie sich die Sdjools-Stühle, die der Münsterland e. V. anbietet, mit dem Fahrrad transportieren lassen. Herausgekommen ist der „LeezenLader“ – inklusive Platz für eine Picknickkiste.

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