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Feuerwehr mit 50 Kräften im Einsatz

Scheunenbrand in Metelen: Hoher Sachschaden, keine Verletzten

Metelen

Hoher Sachschaden ist bei einem Brand in der Nacht zum 1. Mai auf einem Bauernhof in Metelen entstanden. Als die Einsatzkräfte um 4.45 Uhr zu der Anlage in der Bauerschaft Samberg gerufen wurden, brannte schon der vordere Teil einer rund 20 mal 20 Meter großen Scheunen- und Lagerhalle in voller Ausdehnung.

Martin Fahlbusch

Die Scheunen- und Lagerhalle, in der das Feuer wütete, war letztlich nicht zu retten. Foto: Martin Fahlbusch

Die Flammen griffen schnell auf die übrigen Teile des Gebäudes über und auf Schlepper, Aufsitzmäher, Anhänger und andere landwirtschaftliche Geräte. Stroh wurde hier nicht eingelagert, aber in Eisenkäfigen gestapeltes Brennholz.

Wie Gemeindebrandinspektor Manfred Krude noch vor Ort mitteilte, konnten durch den umsichtigen Einsatz der Feuerwehrleute das Wohnhaus und einige Nebengebäude vor den Flammen bewahrt werden. Zu Schaden kam niemand. Sehr zurückhaltend äußerte sich Krude über den entstandenen Sachschaden, „der aber schnell bei 350.000 Euro, wenn nicht gar mehr liegen könnte“, so der Feuerwehrchef.

Die Freiwillige Feuerwehr Metelen war mit 50 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen im Einsatz. Um die schwierige Wasserversorgung sicherzustellen, war auch der besondere Tankwagen in Diensten der Feuerwehr angerückt. „Zudem haben wir den nahe gelegenen Stroetbach angestaut und über die neu angeschafften Flachsauger und die Pumpen eines Feuerwehrfahrzeuges weiteres Löschwasser bereitstellen können“, berichtete der Gemeindebrandinspektor. Die Halle sei letztlich aber nicht mehr zu retten gewesen, beide Giebel seien durch die Hitze ein- und abgestürzt.

Zur Brandursache lagen vorerst keine Informationen vor. Die letzten Feuerwehrleute, die am Ende noch die Brandwache hielten und Aufräumarbeiten leisteten, konnten dann gegen 9.30 Uhr abrücken.

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