Deutsches Rotes Kreuz zieht Corona-Bilanz

„Sind auf komplexe Lage gut eingestellt“

Münster

Die Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Westfalen-Lippe haben seit Beginn der Corona-Pandemie Einkaufsdienste erledigt, Sorgentelefone eingerichtet, Schutzausrüstung und Lebensmittel für Hilfsbedürftige verteilt sowie Hunderttausend Corona-Tests vorgenommen.

Jonas Wiening

Foto: dpa (Symbolbild)

„Den Wind können wir nicht ändern, aber die Segel müssen wir richtig setzen“, sagte Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz. Das sei beim DRK geschehen. Die Hilfsorganisation habe eine unglaubliche Präsenz. „Wir sind in jedem Ort vertreten“, sagte Knopp.

Die Lage sei vielschichtig, komplex und hochdynamisch, das DRK arbeite aber am Puls der Zeit. In Laer hat das DRK vergangenes Jahr ein Fieberlazarett eingerichtet, in Lengerich ein Pflegelazarett. Ebenfalls ist das DRK entscheidend am Aufbau und Ablauf in 23 von 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe beteiligt. Die Impfungen für Personen über 80 Jahren werden hier ab Montag (8. Februar) von Ärzteteams vorgenommen.

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